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Menz freut sich auf „Heimspiel“ in Jena

Geoffrey Groselle (41) und seine Löwen sinnen in Jena auf Revanche. Foto: Ammerpohl

Basketball-Bundesliga: Die Löwen treten heute (20.30 Uhr) beim Tabellenzwölften an.

Von Christoph Matthies, 03.02.2017.

Braunschweig. Nach ihren Niederlagen gegen die sicheren Playoff-Teilnehmer aus Berlin und Oldenburg treffen die Löwen-Basketballer am heutigen Samstag (20.30 Uhr) in Jena auf einen Gegner, gegen den die Löwen nicht als klarer Außenseiter ins Rennen gehen. An das Hinspiel (86:97) haben Braunschweigs Basketball-Fans allerdings ganz schlechte Erinnerungen.

Zur Halbzeit hatten die Löwen geführt, ehe die Jenaer nach der Pause aufdrehten und das Spiel recht zügig zu ihren Gunsten entschieden. Ähnlich wurde zuletzt auch in Berlin und gegen Oldenburg verloren. Ganz unabhängig vom Spielstand sollte es die Halbzeit-Ansprache von Löwen-Trainer Frank Menz also in sich haben, um einen Schlendrian nach dem Seitenwechsel schon im Keim zu ersticken.

Für Menz ist die Begegnung in der thüringischen Universitätsstadt keine Partie wie jede andere: „Ich freue mich ganz besonders auf das Spiel. Ich war viele Jahre Trainer in Jena, meine Familie wohnt noch in Jena. Ich kenne die ganzen Spieler, Trainer und Verantwortlichen dort“, berichtet der Sportdirektor der Löwen von seiner besonderen Beziehung zu der Stadt.

Auf der anderen Seite haben auch zwei Jena-Spieler eine Braunschweiger Vergangenheit. Center Kenny Frease spielte in der vergangenen Saison an der Oker, Immanuel McElroy trug sogar vier Jahre lang das Braunschweiger Trikot. Dass „Verteidigungsminister“ McElroy gegen sein Ex-Team besonders heißläuft, bewies er im Hinspiel, als er mit 17 Zählern seine beste offensive Saisonleistung ablieferte.

Auf der Hut sein muss die Löwen-Defensive auch vor Aufbauspieler Marcos Knight. Mit 18,3 Punkten pro Partie ist der Amerikaner, der nach zwei Zweitliga-Jahren seine Rookie-Saison im Oberhaus spielt, auf Anhieb der zweitbeste Punktesammler der Liga. Bester Jenaer im Hinspiel war Liga-Routinier Julius Jenkins, der den Löwen 23 Punkte einschenkte.

Auch wenn der Zwölfte der BBL einen sehr guten Kader beisammen hat, ist Frank Menz vor dem Duell nicht bange. „In den vergangenen Wochen haben wir gesehen, dass fast alle Gegner für uns machbar sind, wenn wir sehr gut spielen“, glaubt der Oberlöwe an die eigene Stärke.
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