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Meisterlicher Abend im Medienhaus

Horst „Luffe“ Wolter, Trainersohn Walter Johannsen, Moderator Robin Koppelmann, Bernd Gersdorff und Max Lorenz (v.l.n.r.) diskutierten im BZV Medienhaus über das Meisterjahr der Eintracht und tauschten viele Anekdoten aus. Foto: Susanne Hübner

Eintrachts Urgesteine sprachen über den Titelgewinn – Jubiläumsheft ist erschienen.

Von Jonas Dräger, 18.04.2017.

Braunschweig. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt, als am gestrigen Abend die Löwenrunde zur großen „Meisterrunde“ geladen hatte. Horst „Luffe“ Wolter, Bernd Gersdorff, Max Lorenz und Walter Johannsen, Sohn vom damaligen Cheftrainer Helmuth Johannsen, waren gekommen, um über die Meisterschaft und viele Anekdoten aus den Jahren davor und danach zu berichten.

„Meine Mutter bemängelte damals, dass ich durch den Fußball und die Arbeit in der Bäckerei immer dünner wurde. Damals spielte ich noch linker Verteidiger und sie riet mir, eine Position zu wählen, wo man weniger laufen muss“, erläuterte Horst Wolter seinen Werdegang vom Libero zum Torhüter und erntete großes Gelächter, zumal ihm der damalige Stammtorwart Johannes Jäcker die Reaktionsfähigkeit einer Bahnschranke bescheinigte. Andächtig lauschten die Gäste vor allem bei den Erzählungen von Walter Johannsen.
„Ich bin freitags nach dem Training mit meinem Vater ins Auto gestiegen und wir haben uns im Westen ein Fußballspiel angesehen. Ich musste stets den Wagen parken“, erklärte er auf die Frage von Moderator Robin Koppelmann, wie denn der Meistertrainer früher interessante Spieler scoutete. Bernd Gersdorff und Max Lorenz bekräftigten unter Gelächter der Zuhörer, ihren Wechsel zur Eintracht getätigt zu haben, da sie der festen Überzeugung waren, die Brauerei Wolters würde Torhüter Horst Wolter gehören.
Im Anschluss an die Meisterrunde schlug die große Stunde der Fans. Viele von ihnen schmökerten zunächst im frisch erschienen Jubiläumsmagazin des Braunschweiger Zeitungsverlages „Eintracht 1967 – 50 Jahre Deutsche Meisterschaft“, ehe die Gelegenheit bestand, sich das Heft von den Spielern signieren zu lassen und den Abend mit ein paar Fotos und Getränken ausklingen zu lassen.
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