Anzeige

McElroy lobt den „Spirit“

Immanuel McElroy. Foto: T.A.

Basketball-Bundesliga: Löwen haben nach Sieg in München spielfrei.

Von Christoph Matthies, 17.03.2015.

Braunschweig. Seit Samstagabend kennen Basketballfans in Braunschweig nur noch ein Thema. Der 80:76-Sieg der Löwen beim amtierenden Deutschen Meister in München (Spielbericht auf Unser38) war die Sensation des 26. Spieltages der Basketball-Bundesliga. Durch den Überraschungserfolg stehen die Löwen acht Partien vor Saisonende nun wieder auf Rang acht – dem heiß begehrten letzten Playoff-Rang.

Für Immanuel McElroy kam der Sieg gegen die Bayern weniger überraschend als für die meisten Fans und Experten. „Wir haben uns die ganze Woche gut auf das Spiel vorbereitet, und wir haben uns daran erinnert, was sie in unserem Heimspiel mit uns gemacht hatten“, erklärt „Mac“, dass man aus der Hinrunde noch eine Rechnung offen hatte. Auch sei die unnötige Heimpleite gegen Alba Berlin noch im Hinterkopf gewesen, für die nun ein anderes Spitzenteam büßen musste.

Da die Löwen erst am 29. März wieder auf dem Parkett stehen (Heimspiel gegen Ulm), hat Headcoach Raoul Korner seinen Spielern ein paar Tage freigegeben, erst am Donnerstag wird wieder trainiert. McElroy bleibt in der Löwenstadt, um mit seiner Familie zu relaxen. Am Dienstag besuchte er gemeinsam mit Center Maurice Pluskota das Basketballturnier der Hörgeschädigtenschulen in der Sporthalle Alte Waage. Und verriet das Geheimnis hinter der Erfolgsserie seiner Löwen, die acht der letzten elf Spiele gewonnen haben: „Es ist die Chemie. Wir haben ein gutes Team, wir mögen uns, wir teilen den Ball. Wir haben einen guten ’winning spirit‘. Wenn du keine zu großen Egos im Team hast und jeder den Ball mit den anderen teilt, dann kannst du weit kommen“, so der BBL-Routinier, der mittlerweile seine vierte Saison in Braunschweig absolviert. Seit seinem ersten Jahr an der Oker habe es innerhalb des Teams nicht mehr so gut gepasst wie derzeit.

Auch McElroy selbst konnte in München erneut überzeugen. Mit neun Punkten, darunter einem ganz wichtigen Dreier und zwei nervenstarken Freiwürfen in der Schlussphase, übernahm er offensiv Verantwortung, sechs Assists zeugen von guten Entscheidungen im Spielaufbau. Keine Spur von Ermüdungserscheinungen also bei „Mister Defense“, der am kommenden Mittwoch seinen 35. Geburtstag feiert . „Viele sprechen mich auf mein Alter an, aber sehen nicht, wie hart ich arbeite. Wenn ich gesund bleibe und mich nicht schwer verletze, kann ich sicher noch drei Jahre spielen.“
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.