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Matthias Henn: Stammspieler in Rostock

Stammspieler bei Hansa Rostock: Matthias Henn. Foto: Eibner

Fußball: Einige ehemalige Spieler von Eintracht Braunschweig sind unterhalb der 1. und 2. Bundesliga aktiv.

Von Elmar von Cramon, 01.04.2016.

Braunschweig. Vor gut fünf Jahren gelang Eintracht der Sprung zurück in die 2. Fußball-Bundesliga, zwei Jahre später kehrte die Mannschaft von Torsten Lieberknecht nach 28 Jahren sogar in die Eliteklasse zurück. Viele Akteure, die seitdem das blau-gelbe Trikot überstreifen durften, sind auch heute noch in den deutschen Profiligen zu finden. Für einige Spieler reichte es nach Ihrem Abschied von den Löwen aber nicht mehr zu einem Vertrag in den ersten beiden deutschen Ligen. Die nB beleuchtet die Karriereverläufe jener Spieler, die unterhalb der 1. und 2. Bundesliga aktiv sind.

Marco Calamita (Stuttgarter Kickers): Der Deutsch-Italiener kehrte nach dem Aufstieg 2011 in seine schwäbische Heimat zurück, wo er einen Vertrag beim VfR Aalen unterschrieb. Nach langer Verletzungspause konnte er mit dem inzwischen in die zweite Liga aufgestiegenen Klub sein Zweitliga-Debüt feiern. Nachdem sein Vertrag ausgelaufen war, schloss er sich im Herbst 2013 den Stuttgarter Kickers an, für die er einige wichtige Tore erzielen konnte und 2015 knapp am Zweitligaaufstieg scheiterte. Eine langwierige Meniskusverletzung zog eine weitere Zwangspause nach sich, sodass er in dieser Spielzeit noch ohne Einsatz blieb.
Randy Edwini-Bonsu (VfR Aalen): Der Kanadier erhielt nach dem Erstligaaufstieg und insgesamt 16 Zweitligaspielen für Eintracht keinen neuen Vertrag mehr und schloss sich nach einem halben vereinslosen Jahr den Stuttgarter Kickers an. Dort konnte er sich zunächst als Joker etablieren, bevor er in der vergangenen Saison 35 Spiele bestritt und fünf Tore erzielte. Seit Saisonbeginn kickt der flinke Angreifer für den VfR Aalen, verbuchte dort aber nur neun Einsätze ohne Tor.
Jonas Erwig-Drüppel (SC Verl): Der ehemalige Schalker kam in der Bundesligasaison nicht zum Einsatz und wechselte nach dem Abstieg zu Drittligist Jahn Regensburg. Zur Rückrunde gaben die Oberpfälzer den schnellen Außen an Regionalligist VfB Oldenburg ab, für den er in zwölf Spielen drei Treffer erzielte. Im Sommer schloss sich der 24-Jährige dann dem West-Regionalligisten SC Verl an, für den er bislang 21 Begegnungen bestritt und einen Treffer erzielte.
Mathias Fetsch (Holstein Kiel): Der Angreifer konnte sich nach einer Zweitligaspielzeit im Eintracht-Trikot nicht für einen neuen Vertrag empfehlen und schloss sich den Offenbacher Kickers an. Nach einer starken Saison verpflichtete ihn 2013 Bundesligist FC Augsburg, wo ihm der Durchbruch aber nicht gelang, sodass er zunächst nach Cottbus und im Herbst 2014 zu Dynamo Dresden wechselte. Hier konnte er durch mehrere wichtige Tore auf sich aufmerksam machen, fiel wegen eines Kreuzbandrisses aber bis in die aktuelle Spielzeit hinein aus. Nachdem er nur noch wenig Einsatzzeit erhielt, wechselte er im Winter zu Holstein Kiel, wo ihm in zehn Spielen drei Treffer gelangen.
Matthias Henn (Hansa Rostock): Der langjährige Eintracht-Abwehrspieler schloss sich zu Saisonbeginn dem ehemaligen Bundesligisten an und wurde sofort Stammspieler. Bislang stehen 27 Einsätze und ein Tor für den 30-Jährigen zu Buche, der seit dem Zweitligaaufstieg mit Eintracht von extremem Verletzungspech geplagt worden war.
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