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Masts Ausweis und Siudas Latschen

Dietmar Erler (M.) erzählt Christian Eitner (l.) und Wolf-Rüdiger Krause etwas über seine Ausrüstung bei Eintracht. Foto: Hübner

In der „Wahren Liebe“ wurde eine historische Ausstellung zur Eintracht eröffnet.

Von Christoph Matthies, 23.03.2014.

Braunschweig. Tradition genießt bei der Eintracht einen ganz besonderen Stellenwert. Der Verein, der auf eine fast 120-jährige Geschichte zurückblicken kann, erinnert in einer Dauerausstellung auf dem Stadiongelände an rauschende Fußballfeste, kleine Revolutionen und unvergessene Helden.

Etwa 150 geladene Gäste fanden sich in der Stadiongaststätte „Wahre Liebe“ zur feierlichen Eröffnung der historischen Ausstellung ein. Ob Spieler der Meistermannschaft von 1967, Ehrenpräsident Gerhard Glogowski, der in seiner Ansprache den Verein dafür lobte, dass er „immer das Gefühl gefördert hat, im Braunschweigischen zusammenzugehören“, oder Trainer Torsten Lieberknecht, der mit Frau Simone ein Conni-Hähnchen, die inoffizielle Eintracht-Kultspeise, verputzte – fast alles, was im BTSV-Universum Rang und Namen hat, war vor Ort, um sich die ersten Führungen nicht entgehen zu lassen.
Rund 100 Exponate, einige über die Jahrzehnte im gut sortierten Eintracht-Archiv gesammelt, viele auch von Privatleuten und Fans zur Verfügung gestellt, erwarten die Besucher auf der Zeitreise durch die Eintracht-Historie, ausgestellt in Vitrinen im 1. Stock der „Wahren Liebe“ sowie im Medien- und Business-Bereich der Haupttribüne. Zu sehen gibt es, außer Trophäen wie der Replik der Meisterschale und dem spektakulären Schiffspokal, den der Verein zum Gewinn der Norddeutschen Meisterschaft 1908 erhielt, viele Erinnerungsstücke: der Originalvertrag von Kult-Trainer Helmuth Johannsen ebenso wie der Mitgliedsausweis von Jägermeister-Patriarch (und Erfinder der Trikotwerbung) Günter Mast. Auch gibt es eine große Trikot-Wand und Kuriositäten wie die Latschen von Edelfan Viktor Siuda, der 1967 zu Fuß nach Essen marschierte, um die Blau-Gelben zum Titel zu schreien.
„Mit der Eintracht ist eine Marke entstanden, die eine unglaubliche Begeisterung hervorruft“, erklärte Präsident Sebastian Ebel. Die Ausstellung beweist, dass dies vor allem auch mit der reichen Tradition des Vereins zu tun hat.
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