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Martin Schmidt: „Wir haben das Spiel vorne gewonnen“

Wurde mit seinem Doppelpack zum Matchwinner gegen den SC Freiburg: Wolfsburgs Yunus Malli. Foto: regios24/Darius Simka

1. Fußball-Bundesliga: Der VfL Wolfsburg besiegt den SC Freiburg mit 3:1 – Yunus Malli wird mit Doppelpack zum Matchwinner.

Von Jens Neumann, 21.11.2017.
 

Wolfsburg. Auf diesen Moment haben sie mehr als sechs Monate warten müssen…: Die Fußballer des VfL Wolfsburg haben mit dem 3:1 (2:0) gegen den SC Freiburg ihren ersten Bundesliga-Heimsieg seit dem 15. April eingefahren. Damals hatten die „Wölfe“ den Absteiger FC Ingolstadt mit 3:0 in die Schranken gewiesen.

Mit dem Sieg gegen Freiburg endete die Unentschieden-Serie unter Chefcoach Martin Schmidt, in dessen Amtszeit es zuvor sieben Remis in Folge gegeben hatte. „Wir haben das Spiel vorne gewonnen und hinten abgesichert. So haben wir den ersten Dreier eingefahren – und der war nach den letzten Spielen hochverdient“, zeigte sich der VfL-Chefcoach erleichtert und schob nach: „Der Dreier ist sehr wichtig für unsere Entwicklung. Wir müssen weiter hart arbeiten, trainieren und auf dem Platz alles geben. Dann werden wir sicher nicht mehr sechs Monate warten müssen bis zum nächsten Heimsieg.“

„Malli, Malli“ – skandierten die VfL-Fans in der Nordkurve nach der Partie. Und Matchwinner Yunus Malli ließ nicht lange auf sich warten, kletterte auf den Zaun und stimmte dort die Siegesgesänge an. Der ehemalige Mainzer hatte den „Wölfen“ mit seinem Doppelpack (29., 70.) die drei Punkte gesichert. Yannick Gerhardt hatte die Wolfsburger bereits nach 180 Sekunden in Führung gebracht, der eingewechselte Bartosz Kapustka (68.) kurzzeitig aus 1:2 aus Sicht der Freiburger verkürzt.

Doch der Reihe nach: Bei strömendem Regen legten die Grün-Weißen einen Blitzstart hin. Yunus Malli bediente Daniel Didavi, dessen Hereingabe bugsierte Yannick Gerhardt mit Hilfe eines Freiburger Abwehrbeins zum frühen 1:0 (3.) über die Linie. Ein Treffer, der den Hausherren zusätzliche Sicherheit verlieh. Von den Gästen war offensiv vor der Pause praktisch gar nichts zu sehen, während der VfL vor allem mit seinem schnellen Umschaltspiel immer wieder gefährlich war – und so auch zum 2:0 durch Yunus Malli (29.) kam. Einen Konter über Mario Gomez und Daniel Didavi schloss der türkische Nationalspieler überlegt ab.

Im zweiten Durchgang wollten die „Wölfe“ die Entscheidung, das dritte Tor. Didavi und Gomez fanden bei ihrer Doppelchance (53.) jedoch ihren Meister in SC-Keeper Alexander Schwolow, der zweimal glänzend reagierte. Und auch das nächste Duell mit Gomez (56.) entschied Schwolow für sich, als er dessen 16-Meter-Schuss abwehrte.

Nun kamen die Freiburger ein wenig auf – und auch zu ersten Chancen. Pascal Stenzel (65.) und Janik Haberer (66.) stellten VfL-Schlussmann Koen Casteels auf die Probe, der 120 Sekunden später dann machtlos war. Bartosz Kapustka zog nahezu ungestört in den Strafraum und nagelte das Leder unhaltbar ins lange Eck. Doch die „Wölfe“ hatten die passende Antwort gleich parat: Yannick Gerhardt setzte sich stark auf dem rechten Flügel durch, spielte den Ball klug in den Rücken der Abwehr – genau auf Yunus Malli, der aus Nahdistanz mühelos vollstreckte – das 3:1 nur zwei Minuten nach dem Anschlusstreffer war die endgültige Entscheidung.
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