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Marco Calamita bricht den Bann

3. Fußball-Liga: Eintracht besiegt WSV 3:0.

Von Elmar von Cramon, 04.04.2010.

Braunschweig. Mit dem gestrigen 3:0 (0:0)-Heimerfolg gegen den Wuppertaler SV haben die Drittliga-Fußballer von Eintracht Braunschweig ihre Chancen im Aufstiegskampf nachhaltig verbessert.

Außer dem VfL Osnabrück konnte keine der vor den Blau-Gelben platzierten Mannschaften drei Punkte einfahren. Zudem verbesserte sich durch die drei Treffer auch das Torverhältnis der „Löwen“ deutlich.
In der 10. Minute ereignete sich der erste Aufreger, als Dominick Kumbela im Wuppertaler Strafraum umgerissen wurde, der Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Perl jedoch ausblieb. Eintracht gab den Gästen kaum Zeit zum Verschnaufen und machte weiter Druck. Tore ließen jedoch in den ersten 25 Minuten noch auf sich warten. Ein Fernschuss von Damir Vrancic und ein Freistoß von Dennis Kruppke strichen kurz nacheinander über das Tor (21.). Auch Wuppertal wagte sich dann nach vorn, doch Weikl (33.) zielte über das Eintracht-Gehäuse. Kurz vor der Pause wurde die Partie ruppiger, nachdem Referée Perl es versäumt hatte, einige überharte Aktionen der Gäste konsequent zu ahnden. Eintracht kam durch Kruppke nach schöner Vorarbeit von Kumbela (40.) sowie einem Freistoß von Mirko Boland (44.) zu weiteren Torgelegenheiten, aber nicht zu einem Treffer. Nach dem Wechsel hatte Eintracht durch Kumbela die erste vielversprechende Offensivaktion. Der Kongolese ließ sich nach gutem Zuspiel von Boland von seinem Gegenspieler jedoch zu weit abdrängen (47.).
Die Spielweise der Gäste änderte sich hingegen wenig, ein Freistoß von Fischer flog weit neben das Tor von Marjan Petkovic (55.) und auch ein Schuss von Celikovic (60.) stellte den Eintracht-Keeper nicht vor Probleme.
Braunschweig tat sich jedoch weiterhin schwer mit der massiv aufgestellten WSV-Abwehr und fand kaum Möglichkeiten, gefährlich vor das Tor zu kommen, sodass das erste Tor im Anschluss an eine Standardsituation fiel. Nach einem Eckball von Kruppke sorgte der eingewechselte Marco Calamita mit einem mustergültigen Kopfball für die verdiente Führung. Der WSV vergab durch Braun eine weitere Chance kläglich (72.), bevor Eintracht erneut zuschlug.
Benjamin Fuchs flankte in die Mitte, wo Kumbela verpasste, Calamita jedoch erneut goldrichtig stand und seinen zweiten Kopfballtreffer erzielte. Nach einem Handspiel von Incilli im Strafraum entschied Schiedsrichter Perl auf Strafstoß. Kruppke lief an und verwandelte sicher zum 3:0, bevor die Gäste noch Lorenz, der die Gelb-Rote Karte sah, in der Nachspielzeit verloren.
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