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Marc Arnold: „Zu fahrig agiert“

Musste nach diesem Foul verletzt ausgewechselt werden: Eintrachts Mannschaftskapitän Marcel Correia (l.). Foto: Susanne Hübner

Fußball: Eintracht nach Englischer Woche zu Gast in Fürth – Correia fällt bis zum Saisonende aus.

Von Elmar von Cramon, 08.03.2016.

Braunschweig. Eintrachts Zweitliga-Fußballer haben keine guten Tage hinter sich gebracht: Mit dem 1:1 gegen den MSV Duisburg endete die Englische Woche am Sonntag sieglos, zudem verletzte sich Kapitän Marcel Correia im Duell mit den „Zebras“ schwer und fällt mit einem Syndesmosebandriss für den Rest der Saison aus. Am Freitag treten die Löwen bei Greuther Fürth an und wollen nach vier sieglosen Punktspielen endlich wieder drei Zähler bejubeln.

„Es ist in den drei Spielen nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Zudem ist die schwere Verletzung von Cello bitter für uns“, blickt Marc Arnold auf die Ereignisse der Vorwoche zurück. Als sinnbildlich für die momentane Situation sah der sportliche Leiter die jüngste Partie gegen den Tabellenletzten: „Grundsätzlich war es im ersten Durchgang spielerisch in Ordnung, leider haben wir unsere Gelegenheiten nicht genutzt. Nach dem Rückstand sind wir zwar schnell zum Ausgleich gekommen, haben danach aber zu fahrig agiert, um das Spiel noch zu gewinnen.“
Das Ausgleichstor nach Flanke von Max Sauer und der Ablage von Domi Kumbela auf den Torschützen Salim Khelifi wurde zwar mustergültig herausgespielt, ansonsten entstanden im Zentrum aber kaum torgefährliche Situationen. „Unseren Stürmern fehlt momentan das Quäntchen Intuition, richtig zu stehen“, so Arnold, der angesichts von zwölf Zählern Rückstand auf Platz drei fordert, nun „jedes Spiel einzeln für sich anzugehen, anstatt über etwas Großes zu philosophieren“.
Insgesamt sieht er die Mannschaft aber „auf dem richtigen Weg“, auch wenn die Punktausbeute zuletzt zu wünschen übrig ließ: „Nach dem relativ großen Umbruch im Sommer müssen unsere jungen Spieler eine Phase, in der es mal nicht so gut läuft, durchstehen. Insgesamt können sie in ihrer gesamten Entwicklung aber davon profitieren.“
Den kommenden Gegner sieht der 45-Jährige als Team mit „sehr guten Einzelspielern“ und möchte beim Gastspiel am Fürther Ronhof wie beim 2:1 im Vorjahr abermals triumphieren: „Damals haben wir ein sehr ordentliches Auswärtsspiel gezeigt und wollen die drei Punkte erneut mitnehmen.“
Mit Ausnahme von Marcel Correia stehen Trainer Torsten Lieberknecht gegen Fürth alle Akteure zur Verfügung. Im Hinspiel mussten sich die Löwen mit 0:1 geschlagen geben und verloren Saulo Decarli in der Schlussphase durch einen Platzverweis.
So könnten sie spielen: Gikiewicz - Reichel, Baffo, Decarli, Sauer (Ofosu-Ayeh) - Boland, Matuschyk (Omladic)- Hochscheidt, Khelifi - Kumbela, Tietz.
Statistik
Mannschaft: Gikiewicz (2,5) - Reichel (3,5), Correia (3), Decarli (3), Sauer (3) - Boland (3), Schönfeld (3) - Holtmann (4), Zuck (3,5), Khelifi (2,5) - Tietz (4).
Eingewechselt: 31. Baffo (3,5) für Correia; 59. Kumbela (3) für Holtmann; 80. Düker für Tietz.
Tore: 0:1 (59.) Chanturia; 1:1 (61.) Khelifi (Vorarbeit Kumbela).
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