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Marc Arnold: „Unser Leistungsoptimum abrufen“

U19-Spieler Philipp Tietz (M.) lieferte gegen den FSV Frankfurt ein überzeugendes Profidebüt ab. Foto: Susanne Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht reist nach 0:0 gegen den FSV Frankfurt Donnerstag zum FC St. Pauli – Philipp Tietz mit gelungenem Debüt.

Von Elmar von Cramon, 01.03.2016.

Braunschweig. Zum Auftakt in die englische Woche starteten Eintrachts Zweitliga-Fußballer mit einem 0:0 gegen den FSV Frankfurt. Am Donnerstag stellt sich die Elf von Torsten Lieberknecht um 20.15 Uhr beim Tabellenvierten FC St. Pauli vor und empfängt am kommenden Sonntag um 13.30 Uhr den MSV Duisburg. Halten sich die Löwen sowohl am Millerntor als auch gegen den Tabellenletzten schadlos, bleibt die Chance auf den Relegationsrang gewahrt.

„Es war eine ordentliche Zweitligapartie mit guten Chancen auf unserer Seite. Leider hat der letzte genaue Pass von außen gefehlt, außerdem sind wir in der zweiten Halbzeit nicht mehr so zwingend in die Räume gekommen wie zuvor“, lautet die Analyse von Marc Arnold.
Die wie erwartet auswärtsstarken Frankfurter verbesserten sich mit zunehmender Spieldauer und hatten kurz vor Ende der Partie sogar noch die Möglichkeit zum Siegtreffer. „Wenn es ganz dumm läuft, stehen wir nach dem Spiel ohne Punkte da“, so der sportliche Leiter der Blau-Gelben weiter. Auch wenn Salim Khelifi und Gerrit Holtmann über außen zumindest in der ersten Hälfte viel Betrieb machten, wünscht sich Arnold in den kommenden Spielen „mehr Konstanz, auch innerhalb einer Partie“ von den Youngstern: „Zuletzt gab es häufiger zwei verschiedene Halbzeiten; über 90 Minuten Konstanz reinzubringen, ist der nächste Schritt in der Entwicklung.“
Zufrieden zeigte sich der 45-Jährige mit dem Debüt von Philipp Tietz, der überraschenderweise von Anfang an auf dem Feld stand: „Er ist unbekümmert und ohne Anpassungsschwierigkeiten an die Sache rangegangen und hat sein Potenzial angedeutet. Er ist ein paar Mal zum Abschluss gekommen und in Zukunft definitiv eine weitere Option im Angriff.“ Der 18-Jährige, der darüber hinaus die meisten Zweikämpfe aller Akteure an diesem Tag für sich entschied, könnte den Konkurrenzkampf im Sturm somit weiter anfachen. „Die anderen Stürmer müssen schauen, dass sie sich stellen. Das Spiel gegen Frankfurt spricht erst mal für ihn“, lobt Arnold, der sich auf die kommende Aufgabe freut: „Ein Flutlichtspiel beim FC St. Pauli ist etwas Besonderes. Zudem spielen wir bei einer Topmannschaft und müssen unser Leistungsoptimum abrufen.“
Die Hamburger hatten im Kampf um den dritten Platz zuletzt mit Verletzungspech zu kämpfen. Beim 2:0-Erfolg gegen den MSV Duisburg fielen im Abwehrbereich gleich mehrere Akteure aus, die gegen Eintracht aber wieder zur Verfügung stehen könnten. „Durch die eine oder andere Verletzungsproblematik wissen wir nicht ganz, was uns erwartet“, so Arnold.
Aufseiten Eintrachts stellt sich die Personalsituation entspannter dar; die angeschlagenen Mirko Boland und Joseph Baffo standen gegen den FSV auf dem Platz, auch der zuvor ausgefallene Marcel Correia konnte zumindest auf der Bank Platz nehmen.
Ungewöhnlich lange nahm die Terminierung der Spieltage 26 bis 29 in Anspruch. Mit einem Vorlauf von weniger als zwei Wochen setzte die DFL die Partien zeitgenau fest. Für Eintracht ergaben sich für die Aufgaben in Fürth (11. März, 18.30 Uhr) und Berlin (18. März, 18.30 Uhr), das folgende Heimspiel gegen Paderborn (1. April, 18.30 Uhr) sowie das Auswärtsmatch in Heidenheim (8. April, 18.30 Uhr) nur Ansetzungen am Freitag.
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