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Marc Arnold: „Jeder Spieler sollte seine Chance nutzen“

Den Ball immer fest im Blick: Eintrachts Ken Reichel. Foto: Susanne Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht testet gegen Hobro IK – Emil Berggreen fällt aus.

Von Elmar von Cramon, 29.01.2016.

Braunschweig. Gut eine Woche vor dem Punktspielstart gegen RB Leipzig absolvieren Eintrachts Zweitliga-Fußballer heute die Generalprobe: Um 14 Uhr tritt das Team von Torsten Lieberknecht im Konrad-Koch-Stadion auf dem Franzschen Feld gegen Hobro IK an.

„Es war eine ordentliche Trainingswoche. Die Jungs haben noch mal gut trainiert und anschließend regeneriert. Wir freuen uns auf die Partie“, gibt sich Marc Arnold erwartungsfroh. Von den Akteuren erwartet er gegen den Tabellenletzten der dänischen Superliga vor allem Einsatz, um sich dem Trainer für Leipzig zu empfehlen: „Jeder Spieler sollte die Chance nutzen, der Trainer will sehen, dass die Abläufe sitzen.“ Überbewertet soll das Ergebnis jedoch in keinem Fall werden, auch weil Hobro erst drei Wochen später wieder in den Punktspielbetrieb einsteigt: „Ein dänischer Erstligist bringt Qualität mit. Es geht in erster Linie aber darum, unseren eigenen aktuellen Stand zu überprüfen“, so der sportliche Leiter der Blau-Gelben.
Damit ist unter anderem die taktische Flexibilität gemeint, die Lieberknecht seinen Spielern nicht erst seit dieser Vorbereitung permanent „eingeimpft“ hat. „Taktisch flexibel zu agieren, auch während des Spiels, war bisher eine unserer großen Stärken“, so Arnold, der darum auch heute einen Wechsel der Systeme erwartet, der Startaufstellung aber weniger Augenmerk schenkt: „Es liegt noch eine ganze Trainingswoche zwischen Hobro und Leipzig, deshalb hat die Startaufstellung noch keine große Aussagekraft.“ In diesem Spiel wird wie erwartet Emil Berggreen fehlen.
Zwar ist der Däne nach dreiwöchigem Reha-Aufenthalt aus seiner Heimat zurückgekehrt, kann aber noch nicht mitwirken. „Wir wollen jetzt sehen, wie weit er ist. Zunächst steht Leistungsdiagnostik auf dem Programm, dann sehen wir weiten“, so der 45-Jährige.
Maximilian Sauer, der immer wieder mit muskulären Problemen zu kämpfen hatte, ist jedoch wieder einsatzbereit.
Ob sich bis zum Transferschluss am kommenden Montag noch etwas im Eintracht-Kader tut, lässt Arnold offen: „Es sieht momentan zwar nicht danach aus, ausschließen möchte ich es dennoch nicht.“
Zuletzt hatten die Blau-Gelben den 19-jährigen Australier Stefan Valentini unter Vertrag genommen, allerdings nicht für die Profis, sondern für das Team der U23. „Wir haben ihn aufgrund seiner Flexibilität verpflichtet, außerdem fehlte uns nach dem Abgang von Haris Hyseni in der U23 ein Offensivakteur“, erklärt Arnold.
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