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Marc Arnold: „Es ist nicht so, dass wir aufsteigen müssen“

Einziger Neuzugang der Eintracht: Nik Omladic (rechts) mit Manager Marc Arnold. Foto: Hübner

Fußball: Eintracht rüstet perspektivisch nach – RB Leipzig investiert über zehn Millionen Euro.

Von Elmar von Cramon, 30.01.2015.

Braunschweig. Noch bis zum kommenden Montag ist das Wintertransferfenster geöffnet. Im Gegensatz zu vielen Zweitliga-Klubs verlief die meist hektische zweite Transferperiode bei der Eintracht eher ruhig.

Mit Nik Omladic (Olimpija Ljubljana) wurde perspektivisch nachgerüstet, während Orhan Ademi und Gianluca Korte in der Restsaison beim VfR Aalen Spielpraxis sammeln werden. Außerdem verabschiedete sich Björn Kluft (RW Essen), während Deniz Dogan nach seinem gescheiterten Wechsel in die Türkei weiterhin in Blau-Gelb auflaufen wird.
„Wir wollen die Mannschaft innerhalb des Gefüges weiterentwickeln“, erklärt Marc Arnold, für den aufgrund der guten Hinrunde keine Veranlassung zu weiteren Transfers bestand. Das auf der Jahreshauptversammlung erzielte gute Ergebnis bedeutet für Eintracht in Zukunft größeren finanziellen Spielraum. Dennoch stellt Arnold klar, dass „wir nicht die Mittel haben wie andere Klubs.“

Von den Spitzenklubs tat sich in dieser Hinsicht einmal mehr RB Leipzig hervor. Für über zehn Millionen Euro verpflichteten die Sachsen mit dem Israeli Omer Damari (Austria Wien) und dem Schweden Emil Forsberg (Malmö FF) zwei Nationalspieler. Außerdem kam vom Mutterklub Red Bull Salzburg Yordy Reyna, der für sein Heimatland Peru ebenfalls schon im A-Kader stand.

Auch der FC Ingolstadt legte trotz des komfortablen Sieben-Punkte-Polsters nach und sicherte sich die Dienste der beiden Talente Thomas Pledl (Greuther Fürth) und Max Christiansen (Hansa Rostock). In Kaiserslautern musste nach dem Verkauf von Srdjan Lakic (SC Paderborn) ein Ersatz für den Torjäger gefunden werden, was mit der Ausleihe von Ex-FCK-Stürmer Simon Zoller (1. FC Köln) gelang. Außerdem landeten Mateusz Klich (VfL Wolfsburg) und der ausgeliehene Eric Thommy (FC Augsburg) in der Pfalz. Kaum aktiv waren bisher Fortuna Düsseldorf, Darmstadt 98 und der Karlsruher SC.

Den Sprung in die Bundesliga hat auch der 1.FC Nürnberg noch nicht endgültig abgeschrieben und holte mit Guido Burgstaller (Cardiff City), Adrian Nikci (Hannover 96) und Sebastian Kerk drei neue Akteure. Nach dem schwachen Start wollen die Franken um Anschluss an die Spitzengruppe kämpfen; im Sommer war beim Traditionsclub auch aus finanziellen Gründen eine „Aufstiegspflicht“ proklamiert worden. Für Mitabsteiger Eintracht gilt ein solches Szenario nicht: „Es ist nicht so, dass wir aufsteigen müssen“, so Arnold.
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