Anzeige

Marc Arnold: „Das wird schwer für uns“

Laboriert an einer Schulterverletzung: Daniel Davari. Foto: SH

1. Fußball-Bundesliga: Eintracht tritt am Sonnabend (15.30 Uhr) beim 1. FC Nürnberg an – Torhüter Davari verletzt.

Von Elmar von Cramon, 19.02.2014.

Braunschweig. Nach dem eindrucksvollen 4:2-Sieg gegen den Hamburger SV können Eintrachts ErstligaFußballer deutlich entspannter zur nächsten Auswärtspartie gegen den 1. FC Nürnberg (Sonnabend 15.30 Uhr) reisen.

Der jüngste Erfolg ließ die Löwen näher an das „rettende Ufer“ heranrücken, außerdem eröffnet sich beim „Club“ die Chance, erneut gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt zu punkten.
„Es freut mich, dass wir den Anschluss wieder herstellen konnten und die Mannschaft, wie vor den Spielen gegen Wolfsburg oder Hoffenheim, der Drucksituationen standgehalten hat“, zeigt sich Marc Arnold mit der spektakulär zustande gekommenen Drei-Punkte-Ausbeute vom Wochenende zufrieden.
Für den sportlichen Leiter war vor allem von Belang, auch mal eine Partie gedreht zu haben und obendrein den Makel mangelnder Treffsicherheit abzuschütteln: „Wir haben bewiesen, dass wir in der Lage sind, einen Rückstand aufzuholen „In der Rückrunde stehen nach vier Spielen nun schon fünf Treffer auf der Habenseite der Blau-Gelben; bereits die Hälfte der gesamten (!) Vorrundenausbeute: „Das ist ein schöner Nebeneffekt“, so Arnold.
Die Partie gegen den „Club“ ist für beide Teams von hoher Bedeutung, dem Gegner begegnet der 43-Jährige dabei respektvoll: „Das wird schwer für uns, die Nürnberger zeigen ihre Qualität nun deutlicher als in der Hinrunde. Die vielen Unentschieden sind ihnen eher negativ ausgelegt worden, obwohl sie in elf Spielen nicht als Verlierer vom Platz gegangen sind.“
Verzichten muss Eintracht voraussichtlich auf Keeper Daniel Davari, der aus der HSV-Auseinandersetzung eine Schulterverletzung davontrug. Ausfallen werden nach wie vor die Rekonvaleszenten Torsten Oehrl, Gianluca Korte und der am Meniskus operierte Jonas Erwig-Drüppel. Abzuwarten bleibt, ob es bei Dennis Kruppke, Marco Caligiuri und Timo Perthel (verletzungsbedingte Trainingsrückstände) zu einem Kaderplatz reicht.
Schmerzlich vermisst werden dürfte auch Karim Bellarabi, der gegen den HSV im zweiten Abschnitt zu großer Form aufgelaufen war, obwohl ihm Schiedsrichter Knut Kircher schon ganz früh die fünfte Gelbe Karte gezeigt hatte.
Der gelbe Karton hatte beim Referee ohnehin locker gesessen: Erst dreimal zuvor waren in der Bundesliga-Geschichte gleich elf Spieler in einer Partie verwarnt worden: „Das war Abstiegskampf pur, die Partie lief hart, aber nicht unfair ab“, so Arnold.
Der sportliche Leiter erwartet in Nürnberg erneut eine intensive Begegnung, diesmal aber hoffentlich ohne Rauch und Feuerwerk: „Das war einfach eklig und schadet Zuschauern und Spielern. Wir lehnen so etwas in vollem Umfang ab“, kommentiert er die Tatsache, dass aus den Reihen der HSV-Fans mehrfach Pyrotechnik gezündet wurde und das Stadion mit einer besonders intensiven Sorte Rauchpulver eingenebelt worden war.
Die Aufstellung
So könnten sie spielen: Petkovic (Davari) - Reichel, Correia (Dogan), Bicakcic, Kessel - Theuerkauf, Pfitzner - Hochscheidt, Boland, Khelifi - Kumbela (Nielsen).
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.