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Made in Braunschweig...

Hermann Groß auf der Bühne (Foto: Foto: oto: www.freynutrition.de)

Hermann Groß ist am Wochenende Deutscher Vizemeister im Bodybuilding geworden,

Braunschweig, 19. Mai 2015.
Von Ingeborg Obi-Preuß
Er kann es nicht lassen – Hermann Groß hat es den „Jungs“ noch mal gezeigt: Deutscher Vizemeister im Bodybuilding. Niko, der 19-jährige Sohn seiner Freundin Barbara, hat ihn ermutigt, wieder anzutreten. Mit 48 Jahren hätte Groß bei den „Over-40“ starten können, aber nein, er ist in der Klasse „Männer 1“ angetreten. Und hat sich gegen die junge Konkurrenz locker durchgesetzt.
„Sag mal, wie alt bist du eigentlich?“ – ein Satz, der ihm bei Wettkämpfen immer wieder fast ehrfürchtig gestellt wird. Gerade der Nachwuchs bewundert den Sportler aus Braunschweig. Sein Körper ist nah am Bodybuilding-Ideal. „Hart sollen die Muskeln sein, groß, gleichzeitig aber auch definiert, und der Körper muss eine ästhetische Linie haben“, beschreibt Hermann Groß das Ziel seiner Schinderei. Und damit auch die Kriterien der Wertungsrichter bei den Wettkämpfen.
Seit 30 Jahren ist Groß im Geschäft, mit den Wettkämpfen hatte er eigentlich schon mal aufgehört, aber eben nur eigentlich. Nach drei Jahren hat es ihn wieder gepackt. „Süchtig“, kommentiert er lakonisch. Also, wieder in die alte Mühle: Vorbereitung mit Reis und Hühnchenfleisch, viel Eiweiß, kein Zucker, kein Alkohol. Und drei Stunden Training am Tag – Ausdauer und Kraft.
Viel Geld ist damit nicht zu machen, die schillernden Bodybuilding-Zeiten sind vorbei. Im „normalen“ Leben arbeitet Groß als Account Manager bei der Ingram Micro Distribution GmbH.
Immerhin, er hat seine Sponsoren: Im Hygia ist er Ehrengast, der Body Society Shop versorgt ihn mit Eiweißshakes, Mineralien und und und ...... Was ist mit Anabolika? „Ja, ist klar, das vermutet ja jeder bei uns“, sagt Groß, aber das sei längst nicht so ein Thema wie oft behauptet. „In erster Linie musst du trainieren“, erklärt er den Weg zum Erfolg, „und richtig essen.“
Jetzt hat er das Ticket zur WM in Warschau in der Tasche – aber er fährt nicht hin. „Ich kann mich gut einschätzen“, sagt der sympathische Mann mit breitem Lächeln, „national bin ich nicht schlecht, aber in Warschau, da kommen die Brecher aus dem Osten, da hab’ ich keine Chance.“
Er ist zufrieden mit dem, was er geschafft hat. Er mag seinen Körper in Topform und – er hat es den Jungs noch mal gezeigt.
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