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Love: „Wir verlieren nicht mehr“

Football: Braunschweig Lions erwarten am Sonnabend Berlin Adler – Der „Dresden-Effekt“

Von Daniel Beutler

Braunschweig. Nachdem die Braunschweig Lions beim 55:35-Sieg über Köln reichlich Selbstvertrauen tanken konnten, kommt am Sonnabend (19 Uhr, Stadion an der Hamburger Straße) mit den Berlin Adlern ein wesentlich stärkerer Gegner nach Braunschweig.

Bis jetzt hat der Hauptstadtclub sechs Punkte aus vier Partien sichern können und rangiert wegen der zwei Minuspunkte auf Tabellenplatz drei in der Nordgruppe der German Football League. Den bisher einzigen Punktverlust mussten die Berliner beim 7:14 vor heimischen Publikum hinnehmen, ausgerechnet gegen die Dresden Monarchs, die schon jetzt als Überraschungsteam der Saison gehandelt werden. Vor zweieinhalb Wochen besiegten sie auch die Braunschweig Lions.
Nun steht also das Duell der von den Monarchs Besiegten an, und dies könnte für die Lions Probleme bedeuten. Denn für die Braunschweiger war die Niederlage gegen die Monarchs eine Art Weckruf, weiß auch Wide Receiver Kelvin Love. „Wir sind in Köln ganz anders aufgetreten. Da standen nicht dieselben Spieler auf dem Feld wie gegen Dresden“, erklärte Love während der Vorstellung der neuen Volksbank-VISA-Card mit Lions-Motiven. Für die Adler könnte die Niederlage einen ähnlichen Effekt haben wie für die Lions, der sie noch besser macht. Denn gut sind sie allemal schon. „Besonders die Defensive ist verdammt stark. Das macht mir mehr Sorgen als der Berliner Angriff, der ja auch sehr gut sein soll“, so Love, der beim Spiel gegen Köln seinen insgesamt 900. Punkt für die „Löwen“ markierte.
Den 1000. peilt er noch in dieser Saison an, aber das Hauptaugenmerk liegt auf dem kommenden Spiel gegen Berlin. „Ich hab schon am Sonntag begonnen, mich auf das Spiel vorzubereiten, und eins kann ich versprechen: Wir werden nicht mehr verlieren“, verkündet der Passempfänger selbstbewusst. Er weiß auch, warum dies gelingen kann. „Unsere jungen Spieler arbeiten unglaublich hart an sich. Da kann ich nur den Hut davor ziehen“, spricht Braunschweigs erfolgreichster Passempfänger den Talenten das Potenzial zu, die Lücken zu schließen, welche die Ausfälle einiger Schlüsselspieler, insbesondere der Wide Receiver Jörg Heckenbach und Olaf Fischer, ins Team reißen.
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