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Löwen sind auch bei Korners Bayreuthern klarer Außenseiter

Thomas Klepeisz kam in seinem BBL-Debüt gegen Ludwigsburg auf zwölf Punkte. Foto: T.A.

Basketball-Bundesliga: Braunschweigs Korbjäger treten am Freitag (19 Uhr) bei den Franken an.

Von Christoph Matthies, 11.10.2016.

Braunschweig. Nach ihrer 84:91-Heimniederlage gegen Ludwigsburg stehen die Löwen-Basketballer mit einem Sieg aus vier Partien auf Rang 13 der Bundesliga-Tabelle. Schon am Freitagabend (19 Uhr) treten die Braunschweiger in Bayreuth an, wo mit Raoul Korner und Lars Masell zwei gute Bekannte an der Seitenlinie stehen.

„Ich bin überrascht, dass wir gegen eines der Top-Teams der Liga sehr gut mithalten konnten“, befand Löwen-Trainer Frank Menz nach dem Duell gegen Playoff-Aspirant Ludwigsburg, in dem man besonders in Halbzeit eins stets auf Tuchfühlung blieb. Und auch im Schlussviertel hatten die Löwen bis etwa eine Minute vor Schluss noch eine Siegchance. So war es durchaus nachvollziehbar, dass Menz seinem Team deutliche Fortschritte attestierte.

„Jack Cooley war die entscheidende Personalie auf dem Feld, die den Unterschied gemacht hat“, erklärte der Löwen-Coach den Hauptgrund für die Niederlage. Der NBA-erfahrene Center in den Reihen der Süddeutschen wurde von der Verteidigung nie in den Griff gekriegt. 27 Punkte standen für den Ausnahme-Könner am Ende zu Buche. Für die Löwen punkteten Center Geoffrey Groselle (16) und Flügelspieler Dyshawn Pierre (13) am besten. Debütant Thomas Klepeisz, der talentierte Österreicher, der die ersten drei Partien wegen einer Bänderverletzung verpasst hatte, kam wie sein Aufbau-Kollege Carlos Medlock auf zwölf Zähler.

Einen Star mit NBA-Erfahrung haben Bayreuths Headcoach Raoul Korner und Assistent Lars Masell, bis zum Sommer das Trainerteam in Braunschweig, nicht in ihren Reihen. Dennoch gehen die Gastgeber am Freitag als klarer Favorit in die Begegnung. Ein rekordverdächtiger 98:58-Auswärtssieg in der Oberfrankenhalle, wie er den Löwen unter Korner im vergangenen Jahr gelungen war, wird sich nicht wiederholen.

Ähnlich wie bei den Braunschweigern sind dem Tabellenfünften (drei Siege) nur drei Spieler des Vorjahres erhalten geblieben, darunter die Nationalspieler Bastian Doreth und Andreas Seiferth. Von den Importen überzeugen bisher besonders die Big Men De’Mon Brooks und Assem Marei sowie die US-Guards Joseph Lewis und Kyan Anderson. Ein Wiedersehen gibt es mit Robin Amaize, der die vergangenen drei Jahre an der Oker spielte.
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