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Löwen schlagen Bayreuth, Göttingen schafft Sensation

Dru Joyce (Mitte), Braunschweigs Bester am Sonntag, attackiert mit viel Elan den Bayreuther Korb. Kyle Visser (rechts), mit 20 Punkten erneut treffsicher, wartet auf das Anspiel. Foto: Ammerpohl

Basketball-Bundesliga: Braunschweig am Freitag (20 Uhr) in Tübingen.

Von Christoph Matthies, 22.10.2014.

Braunschweig. Nach ihrem 88:80 (49:33)-Heimerfolg gegen Bayreuth reisen die Löwen-Basketballer nun an den Neckar, wo die erste von drei Auswärtspartien in Folge ansteht. Mit den Tigers Tübingen wartet dort am Freitag (20 Uhr) der Vorletzte der Bundesliga-Tabelle, der nach fünf Spielen noch immer das erste Erfolgserlebnis herbeisehnt.

Aus Sicht eines Braunschweiger Basketballfans haben die Löwen am Sonntag wohl alles richtig gemacht: In der ersten Halbzeit eine tolle Leistung als Team gezeigt, aus dem Dru Joyce herausragte (am Ende 23 Punkte und vier Assists), in Halbzeit zwei die Partie noch einmal richtig spannend gemacht und so für den dritten Thriller im dritten Heimspiel gesorgt. Diesmal – wie schon nach Verlängerung gegen Bamberg – mit dem besseren Ende für die Gastgeber.

Auch wenn sich Headcoach Raoul Korner über den doppelten Punktgewinn freute, auf den Nervenkitzel in der Schlussphase hätte er nach zwischenzeitlich 20 Zählern Vorsprung gern verzichtet. „Wir hatten zu Beginn des dritten Viertels gleich Ballverluste, und damit schlich sich Verunsicherung ein“, erklärte der Österreicher, wie es passieren konnte, dass seine Mannschaft zwischenzeitlich in ein tiefes Loch fiel. Dennoch überwog nach 40 Minuten das Positive, ein deutlich verbesserter Tim Abromaitis etwa (15 Punkte, sechs Rebounds, vier Assists) oder eine Dreierquote, die sich erstmals in dieser Saison sehen lassen konnte (54 Prozent).

Mit zwei Siegen auf der Habenseite reisen die Löwen als Tabellendreizehnter nun nach Tübingen, wo der Siebzehnte der BBL noch auf den ersten Sieg wartet. Den Gegner zu unterschätzen, ist gegen das Team von Coach Igor Perovic aber nicht ratsam. So zeigten die Schwaben sowohl gegen Bamberg als auch zuletzt in Oldenburg starke Partien, auch wenn es am Ende nicht reichte.

Göttingen schockt Bayern

Wie es ausgehen kann, wenn man seinen Gegner unterschätzt, mussten die Münchener Bayern am Sonntag in eigener Halle erleben. Mit 95:81 bezwang Aufsteiger Göttingen um seinen starken Point Guard Khalid El-Amin (20 Punkte, acht Assists) den Deutschen Meister und sorgte damit für den ersten echten Paukenschlag der noch jungen Saison.
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