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Löwen schlagen Absteiger Trier mit schnellem Spiel

Erzielte mit zwölf Punkten und elf Assists ein überraschendes Double-Double: Immanuel McElroy. Foto: Ammerpohl

Basketball-Bundesliga: Braunschweigs Korbjäger bezwingen die Moselstädter mit 80:74 (35:35).

Von Christoph Matthies, 26.04.2015.

Braunschweig. Es war ein Spiel um die „Goldene Ananas“, nachdem beide Mannschaften am Freitag verloren hatten: Der Gast aus Trier stand bereits als Absteiger fest, Braunschweigs Playoff-Hoffnungen waren nach der Pleite in Göttingen ebenfalls zerborsten. Trotzdem zeigten beide Teams beim 80:74 (35:35) eine muntere Vorstellung.

„Das war ein Spiel, das den Zuschauern Spaß gemacht hat“, resümierte Henrik Rödl am Sonntagabend im Presseraum der Volkswagenhalle, „weil man gesehen hat, dass es beide Teams noch ernst genommen haben.“ Und Triers Cheftrainer hatte recht: Sowohl die abgestiegenen Gäste als auch die Gastgeber, die bereits an der Playoff-Teilnahme gescheitert waren, zeigten sich noch spielfreudig.

Bei den Braunschweigern dauerte es allerdings ein bisschen, bis der Motor wirklich ins Rollen kam. Nach einem unterirdischen Start ins zweite Viertel (19:28, 14. Minute) arbeiteten sie sich jedoch wieder an die Trierer heran und suchten häufig den schnellen Abschluss. Löwen-Coach Raoul Korner, der auf Trent Lockett (Handgelenksverletzung) verzichten musste, experimentierte ein wenig mit seinen Jugendspielern, brachte Sid-Marlon Theis und Martin Bogdanov noch vor der Pause. Besonders Bogdanov zahlte das Vertrauen schnell zurück und traf eine Minute vor dem Halbzeitbuzzer einen frechen Dreier zum 35:35-Pausenstand.

In der zweiten Halbzeit setzten zunächst die Gastgeber Akzente. „Braunschweig kam mit sehr viel Energie aus der Pause“, befand auch Henrik Rödl, der mitansehen musste, wie seine Trierer in nur zwei gespielten Minuten mit sieben Punkten ins Hintertreffen gerieten (42:35, 22. Minute). Mit sieben Punkten, darunter zwei beidhändigen Slam-Dunks, die den 2588 Zuschauern in der VW-Halle viel Spaß machten, zeigte Maurice Pluskota im dritten Viertel mehrfach seine Athletik. Mit einer 57:46-Führung gingen die Löwen ins Schlussviertel – und ließen sich den Heimsieg im vorletzten Spiel der Saison nicht mehr nehmen, weil Tim Abromaitis in diesem Abschnitt richtig heißlief und dem Absteiger aus der Moselstadt 14 Punkte einschenkte.

Für die Löwen punkteten: Abromaitis 22, McElroy 12 (11 Assists), Visser 10, Joyce 10, Pluskota 7, Simon 7, Allen 4, Gertz 3, Bogdanov 3, Adler 2.
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