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Löwen in Bestbesetzung wollen erneut überraschen

„Mister Defense“ Immanuel McElroy feierte am Mittwoch seinen 35. Geburtstag. Der Senior im Löwen-Team ist in Sachen Einsatz und Siegeswille auch in dieser Saison ein Vorbild. Foto: T.A.

Basketball-Bundesliga: Braunschweig trifft Sonntag (17 Uhr) auf Ulm.

Von Christoph Matthies, 27.03.2015.

Braunschweig. Nach ihrem sensationellen Sieg über die Bayern vor zwei Wochen wollen die Löwen-Basketballer nun auch dem nächsten Favoriten ein Bein stellen. Am Sonntag um 17 Uhr besucht der Tabellenvierte aus Ulm die Volkswagenhalle.

Wie sich Braunschweigs Korbjäger, derzeit Neunte im BBL-Klassement, auf die wichtige Heimpartie vorbereiten, konnten Basketballfans am Mittwoch live miterleben. In der Tunica-Sporthalle fand abends ein öffentliches Training statt, danach konnten Interessierte dem Trainer Raoul Korner und seinen Spielern Trent Lockett und Tim Abromaitis in einer lockeren Fragerunde auf den Zahn fühlen.

Die beste Nachricht vor dem 28. Spieltag der Basketball-Bundesliga: Alle Löwen sind fit und einsatzfähig, zu Beginn der Woche ist auch Lucas Gertz wieder voll ins Training eingestiegen. Lediglich Immanuel McElroy war am Mittwoch nirgends zu erblicken. „Mister Defense“ feierte am Mittwoch seinen 35. Geburtstag und bekam vom Trainer frei – auch, um das eine oder andere Zipperlein auszukurieren.

Im Hinblick auf die Playoff-Teilnahme ist Coach Korner nach den jüngsten Auswärtserfolgen in Quakenbrück und München zuversichtlich, aber realistisch. „Uns ist klar, dass wir noch fünf Siege brauchen. Und wir haben noch fünf Heimspiele“, deutete der Wiener Basketballlehrer an, wie wichtig gerade die Partien in eigener Halle sind.

Der Gegner aus Ulm hat derzeit – ähnlich wie die Löwen – das vielzitierte „Momentum“ auf seiner Seite. Zuletzt gelangen dem Team von Trainer Thorsten Leibenath fünf Siege in Serie. Zweimal erzielten die Ulmer dabei mehr als 100 Punkte, im Schnitt sind die „Spatzen“ mit 84,5 Zählern pro Begegnung das drittstärkste Offensivteam der Liga. Gefährlichster Scorer neben den Nationalspielern Tim Ohlbrecht (13,8) und Per Günther (13,2) ist US-Flügel Will Clyburn, der fast 14 Punkte pro Partie auflegt.
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