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Löwen gelingt fünfter Heimsieg

Steuerte 21 Punkte zum siebten Saisonsieg der Löwen bei: Keaton Grant.

Basketball-Bundesliga: Durch den 83:79 (38:44)-Sieg gegen Tübingen behaupten die Löwen ihren Playoff-Platz.

Von Christoph Matthies, 13.12.2015.

Braunschweig. Dreieinhalb Viertel lang fast durchgehend zurückgelegen und am Ende doch gewonnen: Beim 83:79-Erfolg gegen die Tigers Tübingen am Sonntagabend in der VW-Halle bewiesen die Löwen-Basketballer ihre mentale Stärke.

Ohne Headcoach Raoul Korner, der die Partie wegen Fiebers vor dem Fernseher verfolgen musste, gingen die Braunschweiger in die Begegnung gegen den Vierzehnten der BBL-Tabelle. Interims-Cheftrainer Lars Masell musste mit ansehen, wie seine Mannschaft schnell in Rückstand geriet. Nach zweieinhalb Minuten traf Tübingens Jared Jordan bereits seinen zweiten Dreier zum 9:2 für die Gäste.

Die acht Punkte Rückstand nach dem ersten Viertel (11:19) konnten die Löwen recht bald verkürzen, vor allem Aufbauspieler Derek Needham begann nun zu punkten. In der 14. Minute verkürzte der Ex-Tübinger Tyrone Nash mit einem Dreier mit Brett auf 23:25, Needham erzielte per „And one“ die 26:25-Führung. Zur Pause lagen allerdings wieder die Tigers in Front (44:38), die in der ersten Halbzeit einfach souveräner aufgetreten waren.

Offensivrebounds hatten den Löwen schon im zweiten Viertel geholfen im Spiel zu bleiben, und Needham nutzte auch kurz nach der Pause einen gefangenen Abpraller zum 45:47-Anschluss. Allerdings verlegten die Braunschweiger in dieser Phase viele vermeintlich leichte Korbleger, so dass es immer noch nicht gelang, an den Schwaben vorbeizuziehen. Im Gegenteil, mit einem Acht-Punkte-Rückstand (57:65) ging es ins Schlussviertel.

Keaton Grant, mit über 18 Punkten im Schnitt bester Scorer der BBL, hatte nach seiner Nicht-Nominierung zum Allstar-Day allen Grund, der Liga zu beweisen, was in ihm steckt. Und wie so oft in dieser Saison war der US-Flügel in der entscheidenden Phase voll da. Mit zwei Dreiern und wichtigen Ballgewinnen leistete Grant einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Aufholjagd seiner Löwen. Gut drei Minuten vor dem Ende war er es, der von „Downtown“ die erste Führung des Schlussabschnitts herstellte (77:76). Nach zwei Minuten ohne Punkte erhöhte Needham auf 79:76, als er den defensiv verwundbaren Jared Jordan einfach stehen ließ und per Korbleger abschloss. Ein Tip-In von Lucas Gertz 45 Sekunden vor der Schlusssirene (81:76) bedeutet die Vorentscheidung und ließ die 2800 Zuschauer in der Volkswagenhalle den fünften Löwen-Heimsieg in Serie bejubeln.

Für die Löwen punkteten: Grant 21, Needham 16, Nash 16, Theis 8, Frease 7, Stevens 6, Gertz 4, Bogdanov 3, Simon 2.
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