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„Löwen“ bejubeln Sieg bei Jahn Regensburg

3. Fußball-Liga: Eintracht siegt 3:0 – Kruppke, Vrancic, Fetsch treffen.

Von Elmar von Cramon, 29.08.2010.

Braunschweig. Die Drittliga-Fußballer von Eintracht haben ihren Abwärtstrend gestoppt: Nach drei verlorenen Pflichtspielen konnte die Mannschaft von Torsten Lieberknecht gestern wieder einen Sieg bejubeln, mit 3:0 (1:0) gewannen die „Löwen“ bei Jahn Regensburg.

Der Eintracht-Coach hatte sein Team gleich auf mehreren Positionen verändert, für Benjamin Fuchs, Marc Pfitzner und Karim Bellarabi standen Benjamin Kessel, Markus Unger und Matthias Fetsch in der Startformation der Blau-Gelben.
Während der erste „Warnschuss“ von Damir Vrancic noch über dem Tor der Regensburger landete, war der Bosnier wenige Minuten später als Vorbereiter erfolgreich: Seinen Freistoß vom rechten Flügel verwertete Dennis Kruppke per Kopf zur 1:0-Führung (29.).
Das Flügelspiel klappte auch weiterhin gut, doch Fetsch (31.) köpfte vorbei und Dominick Kumbela fand in Jahn-Keeper Hofmann seinen Meister (33.). Danach folgte die einzig nennenswerte Offensivaktion der Gastgeber, doch Zellners Schuss flog über das Gästetor.
Vor dem Gang in die Kabine schwächten sich die Oberpfälzer dann spielentscheidend selbst: Hörnig sah rot, nachdem er eine Torchance für Kumbela per Hand vereitelt hatte (45.). Nach dem Halbzeitpfiff sah auch noch Selimbegovic den roten Karton: Der Jahn-Akteur hatte Kumbela ins Gesicht gegriffen und so dafür gesorgt, dass sein Team den zweiten Durchgang nur noch zu neunt beginnen musste.
Eintracht nutzte die Überzahl direkt nach dem Wechsel konsequent aus: Kumbela setzte auf dem rechten Flügel zu einem schönen Sololauf an und bediente den heraneilenden Vrancic, der zum 2:0 traf (49.).
Regensburg hatte den Blau-Gelben in Unterzahl nicht mehr viel entgegenzusetzen und war nur noch um Schadensbegrenzung bemüht. Zunächst hatten die Oberpfälzer noch Glück, als Fetsch den Ball nach einer Bellarabi-Flanke nicht verwerten konnte (65.). Wenig später klappte das Zusammenspiel der beiden jedoch besser: Bellarabi schaltete nach einem Ausrutscher von Szücs blitzschnell und bediente Fetsch, der überlegt zum 3:0 einschob (69.).
Nach der endgültigen Entscheidung kamen die Regensburger kaum noch an den Ball, ganz souverän verwalteten die Blau-Gelben ihren Vorsprung bis zum Abpfiff.
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