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Löwen am Freitag zu Gast beim starken 1. FC Kaiserslautern

Diskutierten nach Spielende: Eintrachts Spieler (v.l.) Jan Hochscheidt und Marcel Correia. Foto: Susanne Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Omladic, Berggreen und Ademi wieder im Mannschaftstraining.

Von Elmar von Cramon, 28.07.2015.

Braunschweig. Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt Eintrachts Zweitliga-Fußballern nach dem 1:3 gegen Sandhausen nicht: Bereits am Freitag werden die Löwen ab 18.30 Uhr vom 1. FC Kaiserslautern zur Auswärtspremiere der neuen Spielzeit erwartet. Der Mannschaft vom Betzenberg gelang mit dem 3:0-Sieg gegen den MSV Duisburg ein Traumauftakt, der die Aufgabe für die Mannschaft von Torsten Lieberknecht nicht einfacher macht.

„Wir haben nach der Führung zweimal schlecht verteidigt, das müssen wir gegen Kaiserslautern hinten ganz anders angehen“, erklärt Marc Arnold. Für den sportlichen Leiter der Blau-Gelben lief das Spiel bis zum Ausgleich „in die richtige Richtung“. Auch mit der Druckphase nach der Halbzeitpause war er durchaus zufrieden: „Wir hatten einige Gelegenheiten und haben aus dem Spiel heraus keine Chancen für den Gegner zugelassen.“
Nach dem dritten Gegentor, das erneut aus einer mangelhaft verteidigten Freistoßsituation entstand, war das Spiel für die Blau-Gelben allerdings gelaufen: „Danach haben wir nicht mehr gut gespielt, auch insgesamt passte die Partie nicht zu den guten Leistungen in der Vorbereitung“, sagt Arnold. Die gute Leistung möchte Eintracht nun gegen die „roten Teufel“ bestätigen, auch wenn diese wohl zu den Topteams gezählt werden dürften.
„Das ist ein sehr starker Gegner, Kaiserslautern ist wie schon in den Jahren zuvor eine ambitionierte Mannschaft“, weiß Arnold. Der 44-Jährige setzt darauf, dass die Löwen gegen den Aufstiegsanwärter auch aufgrund der verbesserten Personalsituation ein anderes Gesicht zeigen: Nik Omladic, Orhan Ademi und Emil Berggreen, die wegen Trainingsrückstands gegen Sandhausen zuschauen mussten, sind wieder im Mannschaftstraining, Ken Reichel kehrt nach abgelaufener Rotsperre wieder zurück: „Unser Trainer hat ein paar Optionen mehr als zuletzt“, so Arnold.
Offen ist, ob auch die Neuzugänge Mads Hvilsom und Joseph Baffo schon zum Kader zählen werden. Während Hvilsom nach einer weiteren Trainingswoche im Kreise seiner neuen Teamkollegen definitiv ein Kandidat für die Startelf sein dürfte, muss sich Baffo wohl noch gedulden. Der Schwede konnte erst wenige Einheiten bestreiten und ist durch eine Erkältung zudem geschwächt.
So könnten sie spielen: Gikiewicz - Reichel, Decarli, Correia - Boland, Schönfeld, Matuschyk, Ofosu-Ayeh - Hochscheidt, Khelifi (Omladic) - Berggreen (Hvilsom).
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