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Lockerer Sieg gegen die Berlin Adler

Die Lions, hier Wide Receiver Christian Bollmann, waren in der ersten Hälfte kaum zu stoppen. Mit 33 Punkten vor der Pause legten sie schnell fest, wer als Sieger aus dem Duell gehen wird. (Foto: Karsten Reißner)

Die New Yorker Lions haben am Samstagabend mit einem 43:0-Sieg gegen die Berlin Adler einen erfolgreichen Start in die zweite Saisonhälfte hingelegt. Die Braunschweiger präsentierten sich dabei griffig und konzentriert. Schon mit Beginn der zweiten Hälfte konnten die Trainer munter durch wechseln.

Von Daniel Beutler

Braunschweig.
Der klare 43:0-Sieg zum Ende der zweiwöchigen Sommerpause vor 2920 Zuschauern im Eintracht-Stadion war die ideale Vorbereitung auf das anstehende Spitzenspiel gegen die Kiel Baltic Hurricanes. Die machten gleichzeitig auf sich aufmerksam, gewannen 21:16 gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer, die Berlin Rebels.

Die Braunschweiger zeigten sich derweil gut erholt. Die Berlin Adler, als drittletzter angereist, hatten vom Anpfiff weg keine Chance. Die Lions-Abwehr trennte die Gäste in nur einer Minute vom Angriffsrecht. Der Braunschweiger Angriff um Quarterback Grant Enders brauchte derweil nur etwas mehr als eine Minute, um den ersten Touchdown zu erzielen. Runningback David McCants erlief über 21 Yards die 7:0-Führung. In der Folge änderte sich an daran wenig. Die Lions-Defense dominierte den Adler-Angriff, ließ in der ersten Hälfte nur 35 Yards Raumgewinn zu. Der Lions-Angriff agierte fast nach Belieben. "Wir haben einfach mehr Fehler gemacht und davon hat der Angriff gelebt", ärgerte sich Berlins-Verteidiger Lawrence Williams.
Über die eigenen Chancen waren sich Gäste schnell klar: "Wir wussten natürlich, dass wir hier kein großes Comeback feiern würden. Aber wir haben ein gutes Spiel gezeigt“, fand Adler-Spielmacher Paul Zimmermann durchaus positive Aspekte. Die sah der 19-Jährige aber erst in der zweiten Hälfte, als Lions-Cheftrainer Troy Tomlin mit der klaren Führung im Rücken munter wechselte. Die Lions zum Vergleich kamen auf über 300 Meter. „Ich bin zufrieden“, lobte Tomlin seine Mannschaft. „Wir haben gut trainiert unter der Woche und haben heute wenig Probleme gehabt, wieder in unser Spiel zu finden.“
Ein paar Sorgenfalten machen aber die Verletzungen von Passempfänger Niklas Römer (Knöchel) und Offense-Lineman Nikita Schönborn (Auge). Wie lange die beiden Ausfallen bleibt abzuwarten. „Ich hoffe, dass sie nächste Woche gegen Kiel wieder dabei sind, das ist ein wichtiges Spiel. Wenn wir in der Endspielrunde Heimspiele haben wollen, müssen wir gewinnen“, betont Tomlin. Das Rückspiel gegen die Norddeutschen ist nach dem 10:10-Remis vor der Sommerpause von enormer Bedeutung im Kampf um die Spitze der Bundesliga-Nordgruppe.
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