Anzeige

Lions zerlegen die Baltic Hurricanes

Lions-Runningback David McCants erzielte gegen Kiel seinen 100. Touchdown für die Braunschweiger. (Foto: Fabian Uebe)

Auch die Kiel Baltic Hurricanes können die New Yorker Lions nicht stoppen. Die Braunschweiger bauten mit einem ungefährdeten 44:26-Sieg ihre Siegesserie weiter aus und übernehmen die Tabellenführung in der Bundesliga-Nordstaffel.

Von Daniel Beutler

Braunschweig. Die 4087 Zuschauer im Eintracht-Stadion sahen am Samstag ein spannenderes Spiel, als das Ergebnis aussagt. Die Baltic Hurricanes waren näher dran an den Lions, als die Gegner in den Partien zuvor – ein Duell auf Augenhöhe war es dennoch nicht. Die New Yorker Lions konnten mit dem Sieg derweil einen Vereinsrekord ausbauen: Noch nie gelang es ihnen zuvor, in sechs Spielen am Stück mehr als 40 Punkte pro Spiel zu erzielen.


Auf dem Weg diese Serie auszubauen, kamen die Braunschweiger nur langsam in Gang. In der gesamten ersten Halbzeit war der Vorsprung der Hausherren dünn. Sowohl auf dem Feld als auch auf der Anzeigentafel. Die Canes waren nah dran an den Lions. Die 7:0-Führung aus dem ersten Viertel nach einem 15-Yard-Lauf durch Runningback David McCants, der damit seinen 100. Touchdown im Lions-Trikot erzielte, bauten die Lions im zweiten Viertel auf den 17:3 Halbzeitstand aus. Kiels Kicker Tim Albrecht hatte per 29 Yard Fieldgoal das zwischenzeitliche 14:3 erzielt. In die Nähe eines Touchdowns kamen die Gäste von der Förde aber zunächst nicht. Das Laufspiel kam nicht richtig in Gang. Quarterback Jared Stegman glänzte zwar mit vereinzelten Läufen. Sein Passspiel war aber meist zu unpräzise und zu sehr auf Big Plays getrimmt. Den Rest erledigte die starke Lions-Defense.

Offensiv stach auf Seiten der Braunschweiger Jan Hilgenfeldt hervor. Mit großen Raumgewinnen sprang der Wide Receiver in die Bresche. Mit Christian Bollmann verletzt und Niklas Römer und Nathaniel Morris zumeist gut gedeckt, war Hilgenfeldt eine verlässliche Anspielstation. Nach der Pause zogen die Hausherren an und auf 31:3 davon. Das zwischenzeitliche 31:10 brachte nur einen kurzen Hoffnungsschimmer für mitgereisten Hurricanes.-Fans. Auch wenn insbesondere das Laufspiel mit Runningback Christopher McClendon jetzt besser funktionierte, konnten die Hurricanes keinen Profit aus den Ballbesitze schlagen. Gegen Ende des Spiels blieb nur noch ein wenig Ergebniskosmetik. Mit aller Macht kämpften die Gäste für die zusätzlichen 16 Punkte zum 44:26-Endstand.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.