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Lions zeigten keine Gnade

Die Lions-Abwehr um Christian Petersen (rechts) ließ dem Panther-Angriff keine Chance Foto: T.A.

Football: Die Braunschweiger gewannen ihr Auftaktspiel in die Bundesliga-Saison deutlich.

Von Daniel Beutler, 10.05.2014.

Braunschweig. Die New Yorker Lions ließen in ihrem ersten Bundesliga-Spiel der neuen Saison nichts anbrennen. Mit 28:10 besiegten sie gestern Abend vor 3430 Zuschauern im Eintracht-Stadion die Düsseldorf Panther verdient und souverän.

Es gibt dieses Kinderspiel „Armer schwarzer Kater“, besonders beliebt auf Geburtstagen. Einer schaut traurig, wandert umher, wird getätschelt und versucht die anderen irgendwie aus dem Konzept zu bringen. Wer lachen muss, verliert.
Die New Yorker Lions haben nicht gelacht – eiskalt haben sie die Düsseldorf Panther abblitzen lassen. Die haben zwar alles versucht und konnten einem wirklich leidtun, wie sie immer wieder an der Abwehrwand der Braunschweiger abprallten. Mehr als Nadelstiche hier und da gelang ihnen einfach nicht. Doch damit lassen sich die harten Hunde auf Seiten der Braunschweiger nicht ärgern.
Im ersten Viertel legten die
Lions das Fundament für den Sieg. Starke Abwehr, zwei Angriffsserien, zwei Touchdowns. Ein Fieldgoal aus 51 Yards (!) besorgte die Ehrenpunkte der Panther, die in der Abwehr insbesondere beim Tackling große Probleme hatten. Aber nasse Hunde beißen anscheinend nicht gern. Mit anhaltendem Regen kam die Angriffsmaschine der Lions ins Stocken. Cheftrainer Troy Tomlin setzte im zweiten Viertel angesichts des Regens auf das
Runningback-Duo Michael Andrew und David McCants, das in der Vorwoche beim Sieg in Dresden schon durch die gegnerischen Abwehrreihen marschierte. Das taten sie auch gestern wieder, allerdings nicht so konsequent wie gewohnt. Die Panther-Abwehr war jetzt schneller zur Stelle. Eine Menge Punts waren die Folge und ein Ballverlust von Andrew kurz vor der Panther-Endzone sowie ein verpasstes Fieldgoal der Gäste aus 34-Yards die zum trüben Wetter passenden Highlights.
Nach Wiederanpfiff die (Teil-) Entschädigung: McCants wirbelte sehenswert zur 21:3-Führung und die Abwehr hämmerte die Panther ein ums andere Mal in den Boden. Da kam kaum noch was. Ein Touchdown, als die Niederlage schon besiegelt war, für die Kosmetik. Sonst gab es nur Schmerzen, besonders für die Ballträger und den Spielmacher der Gäste. Die konnten einem leidtun. Taten sie bestimmt auch den Braunschweiger Spielern, aber erst nach Abpfiff. Deswegen haben sie so souverän gewonnen.
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