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Lions wollen mit einem Sieg die Saison positiv beenden

Braunschweigs Footballer empfangen am Sonnabend (19 Uhr) die Stuttgart Scorpions.

Von Daniel Beutler, 07.09.2011

Braunschweig. Fest auf dem dritten Platz der Bundesliga-Südgruppe steht der nächste Gegner der New Yorker Lions . Wen die Stuttgart Scorpions also in die Löwenstadt schicken sei eine gute Frage, meint Lions-Cheftrainer Phil Hickey, aber eigentlich auch egal.

„Ich erwarte, dass Stuttgart mit seiner ersten Mannschaft spielen wird, kann mir aber auch gut vorstellen, dass sie ihre besten Akteure mit Blick auf die Playoffs schonen“, tappt der Headcoach der seit neun Spielen sieglosen Lions etwas im Dunkeln.
Am wichtigsten sei, die Niederlagenserie zu stoppen. „Das ist sehr, sehr wichtig, dass wir die Saison positiv beenden“, sagt Hickey entschieden. Ob das nun gegen eine Rumpftruppe aus dem Süden Deutschlands sei oder eben jene Mannschaft, die im Hinspiel die Braunschweiger mit 24:0 abfertigte, sei egal. Zumal auch die Lions auf einige Schlüsselspieler verzichten oder sie zumindest angeschlagenen aufs Feld schicken müssen.
Die deftige Niederlage jedenfalls sitzt den Lions noch tief in den Knochen. Und auch Hickey, zu der Zeit zwar noch nicht Trainer der Lions, hat zwei Rechnungen offen. Zweimal verlor er in diesem Jahr, während er für die Munich Cowboys verantwortlich war, gegen die Scorpions.
Die Motivationsliste, die einen Sieg möglich machen soll, ist also lang. Und auf ihr taucht auch die Saison 2012 auf. Hickey will von seinen Spielern sehen, was sie leisten können. Ausruhen, gar die Saison ausklingen lassen, ist nicht erwünscht. „Ich hoffe, jeder nimmt die Chance wahr, zu zeigen, dass wir auf seiner Position keine Verstärkung für die nächste Saison brauchen“, sagt der Headcoach. Auf jeden Fall braucht der Kader mehr Tiefe. Besonders in der Verteidigung müssen Spieler angeschlagen in die Partie und das macht Hickey Sorgen. Mit Defense End Patrick Fine und den Linebackern Kerim Homri und Santtu Äyräväinen spielen, wenn überhaupt, drei Laufverteidiger angeschlagen. Und ausgerechnet der Lauf ist Stuttgarts Stärke.
„Sie haben einen starken Runningback“, weiß Hickey, und auch ihr Quarterback läuft gern selbst. Und damit haben die Lions Probleme, wie im vergangenen Spiel Düsseldorfs Spielmacher Robert Demers aufzeigte. „Der Unterschied zwischen Düsseldorf und Stuttgart ist, dass der Scorpions-Quarterback selten aus der Not heraus läuft. Das war bei Demers der Fall. Stuttgart setzt auf designte Läufe für den Quarterback“, weiß Hickey. Und das sei einfacher zu verteidigen.
Dennoch nimmt der Cheftrainer seinen Angriff in die Verantwortung: „Wir müssen mit der Offense auf dem Feld bleiben und so unserer Verteidigung die Zeit geben, sich von dem physischen Angriff der Scorpions zu erholen.“ Das sei der Schlüssel zum Erfolg.
Alle Schüler haben, wie in den vergangenen Spielen, freien Eintritt bei Vorlage ihres Schülerausweises.
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