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Lions wollen ihre achte Deutsche Meisterschaft

Bewahrheitet sich die Wettervorhersage mit viel Regen am Sonnabend, kommt auf Lions-Runningback David McCants (Mitte) viel Arbeit zu. Foto: Thomas Ammerpohl

Football: Am Sonnabend (18 Uhr) steigt das Finale gegen Dresden.

Von Daniel Beutler, 09.10.2013.

Braunschweig. Die New Yorker Lions wollen Deutscher Meister werden, daran besteht kein Zweifel, wenn es am Sonnabend (18 Uhr) in Berlin zum Finale gegen die Dresden Monarchs kommt. Und der Titelhunger ist groß in Braunschweig.

Auch bei den Lions-Fans. Die 520 Tickets für den Sonderzug nach Berlin waren am Montagvormittag innerhalb weniger Stunden ausverkauft. „Das ist großartig zu wissen, dass wir eine so große Unterstützung haben und ich weiß, dass das die Spieler stolz macht“, freut sich Lions-Cheftrainer Troy Tomlin über die Unterstützung der Fans, die zahlreich, nicht nur mit dem Zug, nach Berlin aufbrechen werden.
Dort geht es zum dritten Mal in diesem Jahr gegen die Monarchs, beide bisherigen Spiele gewannen die Braunschweiger. Auch, weil sie es schafften, Trevar Deed zu limitieren. Komplett stoppen, das klappt bei dem Monarchs-Runningback nicht. Dafür ist das kleine Kraftpaket in Diensten der Dresdner zu gut und die Offense-Line als Vorblocker zu stark. Trotz seines beachtlichen Raumgewinns auch gegen die Lions erzielte Deed gegen die Abwehr von Dave Likins nur drei seiner insgesamt 50 Touchdowns.
An Gewichtung gewinnt das Duell Lions-Abwehr gegen das Monarchs-Laufspiel mit Blick auf das zu erwartende Wetter. Am Dienstag lag das Regenrisiko für Sonnabend bei 100 Prozent – klassisches Wetter für das Laufspiel, sind nasse Bälle schließlich schwerer zu fangen, machen das Passspiel risikoreicher. „Man weiß nie, was kommt, aber wir sind auf alles vorbereitet“, misst Tomlin dem Wetter keine zu große Bedeutung bei.
Zumal der Headcoach seine Mannschaft für ein mögliches Laufduell gut vorbereitet sieht, haben die Lions mit David McCants schließlich ebenfalls einen hervorragenden Ballträger in ihren Reihen. Und auch Quarterback Casey Therriault hat schon eindrucksvoll gezeigt, dass er sich auf den Ballvortrag am Boden versteht. Das macht Option-Läufe, bei denen der Quarterback entscheidet, ob er den Ball behält oder dem Runningback gibt, zu einer ernsthaften Waffe im Duell auf dem Boden. Da haben die Lions eindeutig Vorteile in der Vielfalt der Laufspielzüge gegenüber den Monarchs, deren Spielmacher Jeff Welsh nicht als besonders mobil gilt und viel, vielleicht zu viel auf Deed ausgerichtet ist.
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