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Lions wollen heute ins Finale

Football: Im Big6-Turnier kommen die Argonauten aus Frankreich ins Eintracht-Stadion.

Von Daniel Beutler, 06.05.2016.

Braunschweig. Ein Sieg und der Finaleinzug ist geschafft. Mit dem Big6-Heimspiel gegen die Les Argonautes Aix en Provence bestreiten die New Yorker Lions ihr erstes Spiel 2016 vor eigenem Publikum (Samstag, 18 Uhr, Stadion). Und die Lions haben gleich die Chance, den ersten Meilenstein der Saison zu erreichen: Das Endspiel der Champions League des American Footballs.

Als Titelträger gibt es für die Braunschweiger nur ein Ziel – die Titelverteidigung. Vor der Chance auf den zweiten Big6-Titel steht die Pflichtaufgabe gegen die Franzosen auf dem Plan. „Aber das wird ein harter Kampf, ich vermute ähnlich hart wie vergangenes Jahr gegen Paris“, sagt Lions-Cheftrainer Troy Tomlin. Im Vorjahr besiegten die Braunschweiger auf dem Weg zum Titel in der Gruppenphase La Courneuve Flash erst dank einer starken zweiten Hälfte mit 37:14. Und Tomlin schätzt die Argonauten ähnlich wie die Pariser ein. „Sie haben auch eine kleine Truppe, vielleicht so 30 Spieler am Spieltag. Aber sie sind erfahren, schnell, stark und spielen harten Football“, berichtet der Cheftrainer von seinen Beobachtungen.
Größte Informationsquelle für die Braunschweiger Coaches ist das Liga-Spiel der Argonauten gegen Paris von vor zwei Wochen. „Da haben sie 14:0 gewonnen und eine starke Abwehrleistung gezeigt. Auch zuvor gegen Wien hat die Abwehr lange Zeit sehr gut gespielt“, erwartet Tomlin eine echte Herausforderung.
Die Argonautes verloren ihr Big6-Spiel gegen Wien zwar zu Hause deutlich mit 0:42 und sind damit quasi ausgeschieden. Sie könnten höchstens Schützenhilfe für die Wiener geben, wenn sie die Lions schlagen.
Nach zwei Niederlagen in der Liga haben die Franzosen zuletzt ihre drei Partien gewonnen – das gibt etwas Selbstvertrauen, auch wenn die Pleite gegen die Vikings sich dazwischenschob. Insbesondere für den Quarterback Jimmie Russel. Der spielte einst für die renommierte Universität LSU in den USA. „Und er stand auch bei New York Giants in der NFL unter Vertrag. Er ist eine echte Waffe“, erwartet Tomlin Schwerstarbeit für seine Abwehr.
In die kehrt mit Kerim Homri ein wichtiges Puzzleteil zurück. „Zumindest ist so der Plan“, sagte der Headcoach mit Blick auf die lange Verletzungspause des Laufverteidigers. In der Abwehr eventuell fehlen wird dafür Jakub Malecki, der sich in Wien leicht verletzte und noch nicht wieder ganz fit ist. „Da steht ein Fragezeichen. Aber sonst sind alle Spieler fit“, berichtet Tomlin, der das Spiel am Wochenende keinesfalls auf die leichte Schulter nimmt. „Das ist ein Halbfinale. Ich erwarte einen harten Kampf und hoffentlich haben wir am Ende mehr Punkte als der Gegner“, sagt Tomlin.
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