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Lions treffen in Köln auf das Überraschungsteam

So einfach wie im Vorjahr haben es Christian Bollmann und die Lions jetzt wohl nicht. Mit 44:0 und 56:13 in Köln gewannen die Braunschweiger gegen die mittlerweile erstarkten Falcons. Foto: T.A.

Football: Der Playoff-Kandidat setzt auf einige Ex-Braunschweiger.

Von Daniel Beutler, 05.08.2014.

Braunschweig. Bei dem Überraschungsteam der Bundesliga-Nordgruppe sind die New Yorker Lions am Sonnabend ab 16 Uhr gefordert. Die Cologne Falcons, Schlusslicht der Vorsaison und nur wegen der Insolvenz der Hamburg Blue Devils in der Liga verblieben, stehen momentan mit fünf Siegen aus sieben Spielen auf Platz drei.

Nun haben die von Martin Hanselmann, Vater von Lions-Receiver Dominic Hanselmann, trainierten Kölner zwar vier ihrer Siege gegen den noch sieglosen Tabellenletzten Berlin Rebels und den ebenfalls sieglosen Vorletzten aus Düsseldorf geholt. Die Ergebnisse gegen die großen Teams lassen aber aufhorchen. Nach einem 28:11-Sieg gegen die Kiel Baltic Hurricanes gab es nur knappe Niederlagen gegen die Berlin Adler (27:38) und die Dresden Monarchs (21:35). Beide Spiele wurden erst in den Schlussvierteln entschieden.
Was die Falcons auf der einen Seite zu einem ernsthaften Konkurrenten um einen Playoff-Platz macht, ist vor allem ihre Offensive, die mit Spielern gespickt ist, die den Braunschweiger Anhängern gut bekannt sind. Da ist zum einen Spielmacher Jose Mohler, der vergangene Saison bis zu seiner Verletzung für die Lions spielte und in Köln mit Robert Demers ein gefährliches und variables Duo auf der Quarterback-Position bildet.
Anspielstation Nummer eins im Passangriff der Falcons ist mit Alexander Tounkara Kone ein Ausnahmespieler, der ebenfalls schon im Lions-Trikot auflief und zu begeistern wusste. Ferner wirbelt Estrus Crayton für die Falcons weiter über das Football-Feld. Und das erfolgreich als zweitbester Mann im Kölner Passangriff. Der 42 Jahre alte Wide Receiver hält immer noch den Rekord für die meisten Punkte in einer Saison für die Lions. Ganze 240 steuerte er in der Meisterschaftssaison 1999 bei, wurde in seiner Karriere fünfmal zum besten Spieler der Liga gewählt und gewann sieben Deutsche Meisterschaften.
Die Abwehr derweil, mit Niko Lester läuft dort ein weiterer ehemaliger Lions-Spieler auf, erwies sich bisher als ballhungrig. Stolze zwölf Pässe fing sie bereits ab und forcierte sechs Fumbles. Konzentration ist da bei den Braunschweigern gefragt.
Die Lions-Abwehr muss derweil zwei Ausfälle kompensieren. Sven Rieger (Schienbeinbruch) und Benjamin Krahl (Sperre) fehlen sicher.
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