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Lions suchen ihr Heil im Angriff

Footballer erwarten am Sonnabend (18 Uhr) die Düsseldorf Panther im Eintracht-Stadion.

Von Daniel Beutler, 15.08.2012

Braunschweig. Die New Yorker Lions werden nicht aufgeben. Das versichert Cheftrainer Phil Hickey vor dem Heimspiel am Sonnabend gegen die Düsseldorf Panther. Noch seien die Play-offs möglich.

„Da geht noch was“, sagt, Hickey mit Blick auf die Tabelle. „Gut, wir müssen alle vier Spiele gewinnen. Doch das ist nicht unmöglich. Wir brauchen dafür aber die Unterstützung der Fans“, schiebt der Headcoach nach. Damit das gelingt, vertraut Hickey auf seinen Angriff und das Düsseldorfer Modell. „Ihr starker Angriff hat sie oft gerettet“, berichtet er.
Dass der Lions-Angriff mittlerweile große Schlagkraft besitzt, da ist sich Hickey sicher. „Wir wollen den Ball schnell über das Feld tragen. Und wenn Christian Bollmann nach seiner Verletzung zurückkehrt, was recht sicher ist, haben wir ein unglaublich gutes Wide-Receiver-Corps. Allein Willie Millhouse und Alexander Tounkara-Kone sind den Gang ins Stadion wert.“
Die Gäste derweil schwächelten am Wochenende im Angriff. Bei den Berlin Rebels verloren sie mit 13:27. Größter Aktivposten im Angriff der Panther war dabei wieder Estrus Crayton, mittlerweile 41 Jahre alt. Der ehemalige Lions-Spieler, der noch einige Rekorde in der Braunschweiger-Footballhistorie hält, führt in Düsseldorf die Statistiken der Passempfänger an. „Ein einmaliger Athlet. Jedes Mal, wenn ich ihn treffe, sieht er jünger aus“, sagt Hickey voller Respekt über Crayton, der mit seiner Erfahrung Dreh- und Angelpunkt im Angriff der Panther ist. Ihn und Nationalspieler Niklas Römer müssen die Lions kontrollieren, wollen sie das Passspiel der Panther in den Griff bekommen. „Wenn Lennie Greene nach seiner Verletzung wieder dabei ist, ist unsere Passverteidigung richtig stark“, macht sich Hickey aber keine großen Sorgen.
Anders beim Laufspiel der Panther. Das ist mit im Schnitt mit 175 Yards pro Spiel das viertbeste der gesamten Bundesliga. „Da steht in der Abwehr zum Glück Kerim Homri vor seiner Rückkehr in den Kader“, berichtet der Lions-Headcoach. Personell sei man also gut aufgestellt.
Nicht minder wichtig sei aber die Einstellung. Die Spieler müssten an die eigenen Fähigkeiten glauben und sich nicht von kleinen Rückschlägen komplett aus der Ruhe bringen lassen. „Im Hinspiel haben wir früh in der Partie ein paar Fehler gemacht und waren danach verunsichert“, erinnert sich Hickey. „Aber über so eine Einstellung sind wir hinaus“, schöpft der Headcoach Hoffnung aus dem insgesamt guten Auftritt bei den Berlin Adlern vom vergangenen Wochenende.
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