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Lions stehen unter Zugzwang: In Stuttgart muss ein Sieg her

Braunschweigs Footballer spielen Sonnabend gegen Scorpions – Dreikampf um Play-off-Plätze

Von Daniel Beutler, 15.07.2009

Braunschweig. Wohin führt der weitere Weg der Braunschweig Lions? Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge sind sie mitten in einem Dreikampf mit Dresden und Essen um die Play-off-Plätze drei und vier. Ein Sieg gegen die Scorpions am Sonnabend in Stuttgart (Kick-off: 18 Uhr) wird daher dringend benötigt.

An der Spitze der Nordgruppe der German Football League stehen die Berlin Adler (12:0 Punkte) vor den Kiel Baltic Hurricanes (10:2) Punkte. Die Lions sind aktuell Tabellenvierter (4:6 Punkte), dicht gefolgt von den Dresden Monarchs (4:8 Punkte). Den dritten Platz belegt Essen mit 6:6 Zählern. Bei fünf verbleibenden Spielen wird es also eng für den amtierenden Deutschen Meister aus der Löwenstadt. Im Kampf um die Play-off-Plätze wird eines der drei Teams aus dem Tabellenkeller am Ende leer aus gehen. Immerhin: Weil die Hamburg Blue Devils vor Saisonstart zurückgezogen hatten, steigt keiner aus der Nordgruppe ab.
„Das macht es uns einfacher, weil wir uns nur auf die Play-off-Plätze konzentrieren können“, sagt Defensive Backs Coach Bastian Kypke und fordert gegen den Südclub einen Sieg. „Alles andere wäre nicht entschuldbar“, so Kypke, der von 1999 bis 2005 für die Lions spielte. Zusammen mit Defense Coordinator Dogan Özdincer und Offense Coach Knut Kasimir betreut Kypke das Team nach der Entlassung von Headcoach Javier Cook. Unter Cook gelang im Hinspiel gegen Stuttgart, dem ersten der Saison, ein klarer 20:0-Sieg.
Mittlerweile lastet aber der Druck, punkten zu müssen, auf den Lions. Daran, dass dies gelingt, können mittlerweile fast alle Spieler wieder mitwirken. Einzig Christian von Einem, der nach seinem Daumenbruch diese Woche wieder ins Training einsteigt und Florian Brand, der mit einer Bänderdehnung ausfällt, sind nicht an Bord. Mit nach Stuttgart kommt dafür Linebacker Sascha Geithe, der wieder genesen ist. Das wird die Laufverteidigung der „Löwen“ stärken, die zuletzt große Probleme hatte. Gegen Stuttgart, mit seinem agilen Quarterback Ira Vandever, darf sich aber gerade diese keine Schwächen erlauben. „Wenn man das Laufspiel zulässt, hat man schon verloren“, weiß Kypke und ist zuversichtlich, dass die Formkurve der Defense weiter nach oben zeigt.
Die des Angriffes soll in Stuttgart die Wende erfahren. Von unten nach oben. „Javier Cook war ja nicht nur Headcoach, sondern auch Offense Coach. Das macht es nicht leichter. Es dauert ein wenig, bis das System von Knut Kasimir verinnerlicht wurde“, erklärt der 31 Jahre alte Kypke.
Aber er ist zuversichtlich, dass das gelingen wird. Dabei helfen soll der offene Kampf um die Plätze in der Startformationen, der auf allen Positionen eröffnet wurde. Falls die Wende nur zwei Wochen nach dem Führungswechsel noch ausbleibt, weiß Kypke das passende Rezept: „Wenn der Angriff Sand im Getriebe hat, muss halt die Verteidigung dafür sorgen, dass wir 14:13 oder meinetwegen 2:0 gewinnen.“
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