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Lions: Starke zweite Halbzeit bringt den Sieg

Braunschweigs Footballer schlagen Berlin Rebels mit 23:3.

Von Daniel Beutler, 04.07.2010.

Braunschweig. In der German Football League konnten die Braunschweig Lions gestern dank einer starken zweiten Halbzeit die Berlin Rebels mit 23:3 besiegen.

Der Mann des Tages hieß Marcus Rodemann, dritter Quarterback der Braunschweig Lions. Gerade einmal 19 Jahre alt, in seiner ersten Saison in der Bundesliga und in seinem ersten Einsatz, zeigte er ein starkes Spiel und begeisterte die 3100 Zuschauer mit langen Pässen. Die, teilweise etwas flatterig, kamen zwar auch Dank der Mithilfe der schwachen Passverteidigung der Rebels, aber das kümmerte keinen im Eintracht-Stadion. Immerhin leitete er so den am Ende deutlichen Sieg ein.
Die erste Halbzeit ist schnell erzählt. Viele Läufe beider Teams, viele Strafen und je ein Fieldgoal zum 3:3-Halbzeitstand. Aber
50 Sekunden vor der Pause musste Rodemann den Spielmacher Dennis Zimmermann ersetzen, der wegen Kreislauf-Problemen ausfiel. Sein erster Ersatzmann Fabian Schorn war aus persönlichen Gründen verhindert.
Nach der Halbzeit, die Lions im Ballbesitz, stolperte Rodemann gleich beim zweiten Versuch etwas unbeholfen über die Füße seines Centers. Da konnte man schon Böses ahnen. Aber mit dem Vertrauen der Trainer ausgestattet, die ihm Passpielzüge gaben, bewegte er den Ball danach mit präzisen Pässen und zusammen mit Runningback Austin Scott übers Feld. Den erste Drive nach der Pause beendete Rodemann mit einem sieben Yard Touchdown-Pass auf Phillip Dohrendorf zum 10:3. Und er sollte gleich die nächste Chance bekommen.
Die Lions-Verteidigung forcierte in Gestalt von Patrick Finke mit einem spektakulären Tackle einen Fumble und sicherte sich den freien Ball. Unter dem frenetischen Jubel der Zuschauern brachte Rodemann dann einen
40 Yards Pass auf Wide Receiver Tyrre Burks an. Aus drei Yards erzielte der starke Scott das 16:3 noch im dritten Viertel.
Der Rebels-Angriff biss sich auch im letzten Viertel, wie schon die ganze Zeit zuvor, an der starken Lions-Verteidigung die Zähne aus. Im Angriff leistete sich Rodemann zwar eine Interception, was gegen die harmlosen Berliner aber keine Konsequenzen nach sich zog. Zum Schluss kam nochmal Zimmermann aufs Feld und von der fünf Yard Linie der Rebels fand er zum Abschluss Burks in der Berliner-Endzone.
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