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Lions sind heiß auf den dritten Sieg und das Finale

Lions-Abwehrspieler Nelson Mokwena (rechts) ist zur Stelle, um Kiels Alex Allen zu stoppen. Der wurde mittlerweile durch Quentin Griffin ersetzt, was die Canes noch gefährlicher macht. Hübner

Football: Im Playoff-Halbfinale erwarten die Lions die Hurricanes

Von Daniel Beutler, 02.10.2013.

Braunschweig. „Du tanzt mit dem Mädchen, mit dem Du gekommen bist“, beantwortet Troy Tomlin, Cheftrainer der New Yorker Lions, die Frage, ob am Donnerstag viel Neues zu erwarten ist mit einer Footballweisheit aus seinen Heimatland USA. Zum dritten Mal in dieser Saison treffen die Lions auf die Kiel Baltic Hurricanes (14 Uhr, Eintracht-Stadion). Und die Braunschweiger sind auf den dritten Sieg aus.

Dafür jedenfalls, um im Bild zu bleiben, werden die Tanzstile etwas variiert. „Wir kennen uns gegenseitig ganz gut, daher werden beide Mannschaften ein bisschen was Neues versuchen“, glaubt Tomlin. Alles ist erlaubt, um ins Finale einzuziehen. „Es ist das wichtigste Spiel des Jahres bisher für uns“, erklärt Hurricanes-Cheftrainer Patrick Esume plakativ auf der Vereinshomepage und hofft, dass seine Mannschaft den Schwung auf dem Playoff-Viertelfinale mitnimmt. Mit 47:9 schlugen die Canes die Marburg Mercenaries. Die Bedeutung des Halbfinales unterschreibt Tomlin sofort. „Für uns wird es wichtig sein, locker in das Spiel zu gehen. Das hat uns im Viertelfinale gefehlt, für viele war es das erste Playoff-Spiel“, ordnet der Lions-Headcoach seinen Spielern bei unverändertem Siegeswillen etwas mehr Gelassenheit an.
Kiel derweil hat die Abstinenz der Lions in den Playoffs genutzt und war in den vergangenen fünf Jahren stets im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft vertreten, gewann aber nur ein Finale. Jetzt aber zeigen sich die Hurricanes auf den Punkt stark verbessert. Der Kieler Angriff war die ganze Saison schon vielseitig gefährlich, gegen Marburg zeigte auch die Pass-Abwehr mal eine gute Leistung. Sechs Pässe fingen die Passverteidiger ab. In der Lauf-Abwehr derweil sind sie das ganze Jahr über schon stark.
Im vergangenen Aufeinandertreffen war es dann auch das Passspiel der Lions, das zum Sieggaranten wurde. Mit Christian Bollmann fällt jetzt allerdings eine Stütze im Angriff verletzt aus. Im Viertelfinale gegen die Rhein-Neckar Bandits brach sich Bollmann das Schlüsselbein. „Das ist ganz bitter für uns, aber gibt anderen Spielern die Chance, sich zu zeigen“, hofft Tomlin auf einen starken Ersatz. Unabhängig davon sieht der Cheftrainer seine Mannschaft gut vorbereitet. „Alles was wir beeinflussen können, haben wir gemacht.“
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