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Lions sammeln Punkte wie ein Uhrwerk

Lions-Wide-Receiver Anthony Dable eröffnete mit seinem Touchdown zum 7:0 den Punkteregen für die Braunschweiger, deren Offensiv-Abteilung gewohnt dominant auftrat. Karsten Reißner

Football: Auch die Cologne Falcons waren kein Gegner beim 49:13-Sieg.

Von Daniel Beutler, 09.08.2014.

Braunschweig. Weiter eine Klasse für sich in der Bundesliga: Die New Yorker Lions nahmen gestern die Hürde Cologne Falcons und siegten mit 49:13 in der Domstadt.

Nur eine Sache war eng im Spiel zwischen den Lions und den Falcons: Wenn Kicker Tobias Goebel zum Extrapunkt nach einem der zahlreichen Touchdowns der Braunschweiger antrat, war die Kölner Abwehr regelmäßig nah dran, den Versuch zu blocken. Die Gastgeber waren im Schnitt ein Hauch schneller als die Konkurrenz bei diesem kleinen Aspekt des American Footballs. Aber auch hier gilt: Es läuft einfach bei den Lions in der Liga. Die beiden Niederlagen im europäischen „Big6“-Wettbewerb stehen da wie die regelbestätigende Ausnahme im Raum. Wie ein Uhrwerk läuft es bei den Lions in allen Teilen der Mannschaft. Und dazu gibt es in einer Regelmäßigkeit, die den Viertelstundentakt übertrifft, einen Gong und dann rappelt’s in der Kiste. Nach rund acht Minuten Spielzeit eröffnete Lions-Passempfänger Anthony Dable den Punktereigen: Kurzer Pass von Quarterback Casey Therriault, eine Drehung, ein 20-Yard-Sprint, und schon stand es 7:0, weil Goebel, allem Druck zum Trotz, gewohnt uhrwerkmäßig die Extrapunkte verwandelte.
Bis zur Halbzeit ging es dann, statistisch gesehen, alle drei Minuten weiter mit den Punkten. Highlight darunter: Braunschweigs Passverteidiger Patrick Ihl, vorige Woche in seinem ersten Spiel schon mit zwei Interceptions, fing seine nunmehr dritte und besorgte gleich selber die 28:0-Führung. Das zwischenzeitliche 7:28 durch die Falcons beantwortete Therriault neun Sekunden vor der Pause mit einem Pass auf Wide Receiver Christian Bollmann.
Mit dem 35:7-Halbzeitstand im Rücken ging es entspannt weiter. Die Intensität hielten beide Teams zwar hoch, doch spätestens mit dem 42:7 war der Lions-Sieg fix. Therriault fand mit seinem Fünf-Yard-Pass Dominic Hanselmann fünf Minuten vor Ende des dritten Viertels. Auch die Falcons steckten nicht auf, aber gegen die Lions blieben sie weitestgehend chancenlos. Den Schlusspunkt setzten die Kölner Goldhelme, die gegen die wild wechselnden Braunschweiger noch einen zweiten Touchdown erzielen konnten, den feierte dann aber schon keiner mehr.
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