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Lions nehmen letzte Hürde vor den Playoffs

Nach Startschwierigkeiten steigerte sich die Lions-Abwehr um Christian Petersen (links) und ließ den sich mühenden Rebels keine große Hoffnungen auf eine Überraschung. Foto: Reißner

Football: Bei den Berlin Rebels gewinnen die Braunschweiger 37:10.

Von Daniel Beutler, 06.09.2014,

Braunschweig. Ungeschlagen beendeten die Lions gestern die reguläre Bundesliga-Saison. Im letzten Spiel vor den Playoffs gewannen die Braunschweiger erwartet deutlich das zwölfte Saisonspiel in der Nordgruppe mit 37:10 bei den Berlin Rebels.

Kein Tiki-Taka-Football, aber gereicht hat es am Ende trotzdem ganz locker. Im für das Tableau bedeutungslosen letzten Spiel zeigten sich die Lions nicht so punktehungrig wie bisher in dieser Saison, steigerten sich aber nach einem Holperstart und gewannen ganz solide.
Zunächst musste sich die Lions-Abwehr finden. Berlin nutzte das für eine rund achtminütige erste Angriffsserie zum Auftakt der Partie. Fast hätten die Rebels die anfängliche Schwäche bestmöglich ausgenutzt, ihr Touchdown wurde aber wegen einer Strafe zurückgepfiffen – im nächsten Spielzug war die Braunschweiger Defense zur Stelle: Thorsten Ruthe fing den Pass des Rebels-Quarterbacks ab.
Vollends aufgewacht sind die Lions aber nicht. Auch wenn Lions-Spielmacher Casey Therriault den Angriff umgehend bis in die Rebels-Endzone führte. Im Vergleich zu den bisherigen Saisonleistungen war das lange Zeit eher ein Halbschlaf. Für die Rebels reichte es aber dicke. Der Lions-Angriff, zu Beginn des Spiels ebenfalls ungewohnt ungenau und unkonzentriert, steigerte sich mit fortlaufender Zeit auf das nötige Minimum. Es lief bei weitem nicht alles so rund wie in den Spielen zuvor. Dem gestrigen 23:3-Halbzeitstand steht der Pausenstand aus dem Hinspiel von 55:0 gegenüber.
Mit Blick auf das Playoff-Viertelfinale gegen die Munich Cowboys am 20. September im Eintracht-Stadion aber ein verständliches Kräfteschonen. Mit dem Wiederanpfiff begann Lions-Cheftrainer Troy Tomlin durchzuwechseln.
Am Spiel änderte sich damit kaum etwas. Die Rebels wollten, konnten aber oftmals nicht. Die Lions spulten mit angezogener Handbremse ihr Programm runter. Am Ende kamen sie locker über die Ziellinie getrabt und können eine bisher perfekte Saison feiern, die mit einem 13. Sieg fortgesetzt werden soll.
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