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Lions nach Schlussspurt gewohnt dominant

Lions-Linebacker Sorie Bayoh fällt über Rebels-Quarterback Darius Outlaw her, der gestern keinen leichten Job gegen die starke Abwehr der Braunschweiger hatte. Foto: Herden

Football: Am Ende steht ein verdienter 47:17-Sieg gegen die Rebels.

Von Daniel Beutler, 18.08.2013

Braunschweig. Die New Yorker Lions gewannen vor 5023 Zuschauern im Eintracht-Stadion auch ihr elftes Bundesliga-Spiel. Dank einem Schlussspurt in der zweiten Halbzeit schickten sie die Berlin Rebels mit 17:47 nach Hause.

Die Rebels haben getrickst, gebissen und gekämpft, aber es hat nichts genützt, die Lions sackten wieder die Punkte ein. Bis zur Halbzeitpause blieb es noch relativ eng, weil die Berliner mit ihrer aggressiven Abwehr die Lions immer wieder überraschen konnten, der Braunschweiger Angriff aber auch unbekannte Schwächen zeigte. Zuweilen wirkte es, als hätten die Lions Seife an den Händen, so nah kamen einige Versuche den Ball zu fangen dem Slapstick. Richtig gut lief es für die Braunschweiger zunächst nur auf dem Weg zur 7:0-Führung, die Wide Receiver Christian Bollmann nach einem 13-Yard-Pass von Lions-Spielmacher Casey Therriault erzielte. Kicker Tobias Goebel erhöhte und blieb erneut fehlerfrei bei den Extrapunkten. Neben einem Rebels Touchdown zum 7:10 gab es für die Lions nur ein Fieldgoal von Goebel aus 42 Yards und einen Safety für zwei Punkte zum 12:7-Halbzeitstand.
Das ist zu wenig, hat Lions-Cheftrainer Troy Tomlin seinen Mannen in der Pause deutlich gemacht. „Zeigt, dass ihr die beste Mannschaft Europas seid“, feuert Tomlin die Spieler an, berichtete Linebacker Kerim Homri. Und die Spieler drückten folgsam aufs Tempo. In gut 90 Sekunden nach Wiederanpfiff eilten die Lions zum 19:7 und ließen der Rebels-Abwehr dabei keine Zeit, sich zu organisieren. Runningback David McCants vollendete mit einem Vier-Yard-Lauf den Angriff. Damit war die Abwehr geknackt. Wenig später erlief Therriault aus sechs Yards das 26:7 und auch das zwischenzeitliche 14:28 ließ keine Spannung aufkommen.
Wenngleich es noch ein kleines Fieldgoal-Intermezzo der Rebels zum 17:33 gab, waren die Lions jetzt wieder gewohnt dominant in der Abwehr und punktehungrig im Angriff. Therriault aus diesmal 20 Yards hatte das 33:14 besorgt, McCants ersprintete im letzten Viertel unnachahmlich über 75 Yards das 40:17 und Abwehrrecke Kerim Homri fing einen Pass ab, um ihn zum 47:17 zurück in die Rebels Endzone zu tragen.
Durch den Sieg bestreiten die Lions jetzt ihr erstes Play-off-Spiel recht sicher zu Hause. Zunächst stehen aber noch drei Auswärtsspiele für die Braunschweiger an.
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