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Lions kommen noch von der Siegerstraße ab und verlieren

Braunschweigs Footballer unterliegen gestern ganz knapp in Dresden mit 27:28.

Von Daniel Beutler, 15.08.2010.

Braunschweig. In der German Football League verloren die Braunschweig Lions gestern, nach einem offenen Schlagabtausch in der zweiten Halbzeit, bei den Dresden Monarchs ganz knapp mit 27:28.

Im Hinspiel hatten die Lions die Partie nach der Pause noch aus der Hand gegeben. Diesmal war es fast umgekehrt. Mit 14:7 gingen die Gastgeber in die Halbzeit. Ende des ersten Viertels hatte der für die verbleibenden vier Spiele neu verpflichtete Quarterback Jake Christensen Lucas Wenzel in der Lions-Endzone gefunden. Braunschweig glich zwar nach Pass von Quarterback Dennis Zimmermann auf Philipp Dohrendorf aus, doch nur wenige Minuten später fand Christensen Radko Zoller zum Halbzeitstand.
Bei den Lions kam in den ersten beiden Vierteln nicht viel zusammen. Nach der Pause lief es für die Gäste aus der Löwenstadt zunächst weiterhin nicht wirklich rund, auch weil es viele Strafen gegen die Lions gab. „Wir haben wieder die gleichen Schiedsrichter gehabt, wie vergangenes Spiel gegen die Rebels. Da habe ich befürchtet, dass es wieder viele Strafen gegen uns gibt. Das ist dann leider auch so gekommen“, hadert Cheftrainer Matthias Engisch und weiß aber auch: „Letztlich haben wir zwei Punkte zu wenig gemacht oder zuviel zugelassen. Heute hat das glücklichere Team gewonnen.“
Nach dem 21:7 für Dresden durch einen 27-Yard-Lauf von Chris Wollin, kippte nach einer Interception von Linebacker Kevin Homri das Spiel vorübergehend zu Gunsten der Braunschweiger. Mit dem Rückenwind drehte Runningback Austin Scott in dieser Phase richtig auf. Im zweiten Versuch konnte er bis einen Yard vor die Dresdner Endzone laufen und kurz darauf selbst die Punkte erzielen. Es folgte ein 41-Yard-Touchdownlauf von Scott. Und nach einem Fumble der Monarchs beim folgenden Kick-off, brachte Scott den Ball in der nächsten Angriffsserie wieder bis ein Yard vor die Dresdner Endzone. Ballträger Jabari Johnsen erzielte die 27:21-Führung. Bis dato vergaben die Lions aber zwei Extrapunktversuche, schafften jedoch einen Versuch für zwei Extrapunkte und konnten so immerhin egalisieren.
Nachdem sich Dresden von dem Schock erholte hatte, bewegte der überzeugende Christensen den Ball sicher über das Feld und sorgte selbst für den Endstand. Ein abgefangener Pass von Zimmermann besiegelte die Niederlage.
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