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Lions-Kader wächst weiter

Footballer verpflichten zwei US-Amerikaner für die Abwehr – Mualick Bangura kehrt zurück.

Von Daniel Beutler, 17.02.2013.

Braunschweig. Die New Yorker Lions machen keine halben Sachen, was Neuzugänge für die anstehende Bundesliga-Saison angeht. In der vergangenen Woche kamen drei neue Spieler dazu. Zwei US-Amerikaner und ein Rückkehrer.

Lions-Cheftrainer Troy Tomlin will bei der Auswahl der Spieler möglichst wenig Risiko eingehen und so sind die jüngsten US-Neuzugänge Akteure, die nicht unbekannt sind. „Das ist ein Kriterium, doch nicht das Einzige. Aber es ist ein Vorteil, weil man die Athletik und den Charakter besser beurteilen kann“, sagt Tomlin.
Bei Linebacker Vince Redd ließ er sich von den Lions-Spielern Sören Wendtland und Antonio Tassara beraten, die mit Redd zusammen an der Liberty University in den USA spielten. Redd schaffte es danach fast, sich in der nordamerikanischen Profiliga zu etablieren. Im Jahr 2008 landete er bei den New England Patriots, im Jahr darauf bei den Kansas City Chiefs, die ihn aber entließen. Seitdem spielte er in zwei kleineren US-Ligen.
Der neue Lions-Passverteidiger John Clements spielte zuvor bei den Swarco Raiders Tirol, 2011 wurde er zum wertvollsten Abwehr-Spieler der österreichischen Liga gewählt. Kein Unbekannter für Dave Likins, Defense-Coach der Lions, der als Trainer der Calanda Broncos auf die Raiders traf.
Mit Mualick Bangura kehrt derweil ein Defense Back in die Löwenstadt zurück. Bereits von 2009 bis 2011 stand Bangura im Aufgebot der Lions. In der abgelaufenen Saison spielte er für die Düsseldorf Panther, in deren Jugend er einst seine Football-Karriere begann.
Somit umfasst der Kader mittlerweile 52 Spieler und bewegt sich in Regionen, die Tomlin bei seiner Vorstellung als neuer Trainer als Ziel ausgegeben hatte. Hier und da ist noch mit weiterer Verstärkung zu rechnen, am ehesten in der Defense-Line. „Wir sprechen mit einigen Spielern“, will Tomlin nichts eingrenzen. Und dann ist da noch der eine freie Platz im Budget für einen US-Amerikaner. „Wir planen derzeit mit vier Spielern aus den USA und führen Gespräche mit einigen Quarterbacks“, sagt Tomlin.
Manche davon kenne man in der German Football League schon, manche noch nicht. „Erst wenn alles zu 100 Prozent sicher ist, geben wir Namen bekannt“, erklärt Cheftrainer Tomlin.
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