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Lions im Titelrennen mit Dresden unter Zugzwang

Im Hinspiel gegen Dresden hatte Runningback David McCants (links) einen Großteil der Arbeit für den Angriff der Braunschweiger zu leisten. Foto: Thomas Ammerpohl

Football: Ab 14.30 Uhr fällt heute eine kleine Vorentscheidung.

Von Daniel Beutler, 05.06.2015.

Braunschweig. Heute treffen die New Yorker Lions auf die Monarchs. Nach der 26:27-Niederlage im Hinspiel Anfang Mai stehen die Braunschweiger in Dresden jetzt schon unter Zugzwang, wollen sie im Titelrennen der Bundesliga-Nordgruppe selbst alles in der Hand haben.

Der Trumpf im Lions-Trikot: Quarterback Casey Therriault. Der Spielmacher wird gegen die Monarchs sein erstes Spiel machen, nachdem er vergangene Woche überraschend für eine dritte Spielzeit in Braunschweig eintraf. Die Eingewöhnungszeit ist zwar kurz, dürfte aber auch für ihn ausreichend sein. Therriault kennt die Mannschaft und das System. Netter Nebeneffekt: Die Verpflichtung könnte die Monarchs etwas in ihrer Vorbereitung gestört haben. Schließlich haben sie seit dem Hinspiel keine Partie mehr bestritten, hatten einen Monat, sich auf das Duell mit dem Deutschen Meister vorzubereiten.
Einen zweiten Sieg peilen die Elbstädter gewiss an. „Nachlässigkeiten dürfen wir uns am Sonnabend gegen diesen Kader nicht erlauben. Wollen wir gewinnen, muss wirklich alles passen“, erklärt Dresdens Cheftrainer John Leijten auf der Vereinshomepage mit Blick auf den neuen Lenker im Angriff der Braunschweiger. Im Hinspiel mit Ersatzmann Evan Landi stotterte der Angriff merklich und die Braunschweiger konnten von den vielen Chancen, die sich durch Fahrlässigkeiten der Dresdner ergaben oder von der Lions-Abwehr erzwungen wurden, nur wenig profitieren.
Um der Lions-Offense mehr noch in den Weg zu werfen, haben die Monarchs in ihrer Pause ebenfalls eine Verstärkung aus den Vereinigten Staaten von Amerika nach Deutschland geholt. Defense End Blake Oliaro soll Druck auf Therriault und die anderen Spielmacher der Football-Bundesliga machen.
Das Ziel verfolgt auch die Lions-Abwehr, die im Hinspiel einige Male von den Dresdner ausgetrickst wurde. Das Lauf- und Passspiel der Monarchs war zwar nicht überragend, aber vielfältig, und den Runningback Donald Russell bekamen die Lions kaum in den Griff. Das muss sich für eine Revanche ändern.
Die Monarchs übertragen das Spiel live im Internet auf www.livestream.com/radiomonarchstv .
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