Anzeige

Lions holen sich den Nordtitel

Lions-Runningback David McCants (Mitte) wieselte sich über 52 Yards durch die Monarchs-Abwehr auf dem Weg zum 37:29 und machte damit den Sieg in Dresden klar. Foto: Karsten Reißner

Braunschweigs Footballer siegen mit 37:29 in Dresden und sichern Platz eins der Nordgruppe.

Von Daniel Beutler, 08.09.2013

Braunschweig. Was für ein Spiel! In einem Schlagabtausch setzten sich die New Yorker Lions gestern mit 37:29 bei den Dresden Monarchs durch und feierten den Meistertitel in der Nordgruppe der Football-Bundesliga.

Selbst von einer Flut an Strafen ließen sich die Lions auf dem Weg zum ersten Titel seit 2008 nicht aufhalten. Insgesamt 14 Regelverstöße sahen die Schiedsrichter aufseiten der Gäste, Dresden wurden dagegen nur vier nachgewiesen. Doch die Lions konnten die damit verbundenen Raumstrafen mit einer richtig starken Leistung in Angriff und Abwehr kompensieren und erlaubten es den Monarchs nicht, Kapital daraus zuschlagen. Zudem machten die Dresdner zu viele Fehler in entscheidenden Situationen. Damit geht der Lions-Sieg auch absolut in Ordnung.
Auf die Siegerstraße bogen die Lions aber erst in den letzten Sekunden der ersten Halbzeit ein. Kicker Tobias Goebel erzielte per Fieldgoal aus 31 Yards den 17:15-Halbzeitstand. Davor waren die Braunschweiger unter Druck und in der Verfolgerrolle. Die Gastgeber legten gleich in der ersten Angriffsserie vor, aber die Braunschweiger blieben dran. Erst Runningback David McCants aus einem Yard zum 8:7, dann Passempfänger Dominic Hanselmann nach Pass von Quarterback Casey Therriault zum 15:14 hielten die Lions in Reichweite, ehe sie mit dem Pausenpfiff erstmals in Führung gingen. Gleich nach Wiederanpfiff erhöhte Tommi Pinta auf 24:15 für die Lions. Ganze 20 Yards legte der Finne im Joggingstil zurück, weil gleich zwei Dresdner Spieler dilettantisch an ihm vorbeiflogen.
Doch trotz aller Aussetzer, auch die Braunschweiger hatten ihre, blieb es stets hochspannend. Dresden, jetzt in der Verfolgerrolle, ließ sich ebensowenig abschütteln und konnte die Punkte der Lions stets beantworten. Vier Minuten vor Ende erzielten sie das 29:31 und wollten damit die heiße Schlussphase einleiten – doch McCants blieb richtig cool. Im ersten Spielzug nach den Monarchs-Punkten sprintete der US-Amerikaner über 52 Yards zum 29:37. Damit war alles klar. Aber die Lions haben den Sieg teuer bezahlt. Mit Antonio Tassara und Jakub Malecki verletzten sich zwei wichtige Linemen schwerer. Im Viertelfinale am 21. September kommen jetzt die Rhein-Neckar-Bandits aus der Südgruppe ins Eintracht-Stadion.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.