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Lions haben leichtes Spiel

Evan Landi, sonst Passempfänger, überzeugte in Düsseldorf als Spielmacher und führte die Mannschaft sicher an. Foto: Reißner

Football: In Düsseldorf gewinnen die Braunschweiger deutlich mit 49:10 gegen die Panther.

Von Daniel Beutler, 09.08.2016.

Braunschweig. Leichtes Spiel für die Lions. In Düsseldorf fuhren die Braunschweiger am Wochenende einen ungefährdeten 49:10-Sieg gegen die Panther ein. Am Sonntag geht es zu den Berlin Adlern, ehe es zum Derby mit den Hildesheim Invaders und zwei Spitzenspielen kommt: Erst in Dresden, dann zum Abschluss der regulären Saison im Eintracht-Stadion gegen die Berlin Rebels.

Für diese schweren Partien haben die Lions in Düsseldorf gut Schwung geholt. Eine Woche nach dem anstrengenden Erfolg gegen die Kiel Baltic Hurricanes überzeugten die Braunschweiger auch ohne den etatmäßigen Quarterback Grant Enders. Der US-Amerikaner wurde nach seiner Verletzung aus dem Kiel-Spiel geschont und sein Landsmann Evan Landi übernahm die Rolle des Spielmachers. Dass Landi auf der Position durchaus nicht verloren ist, bewies der sonst als Passempfänger eingesetzte Landi bereits öfters.

In Düsseldorf untermauerte er dies mit einer ruhigen und zielstrebigen Leistung, die die Braunschweiger bis zur Pause uneinholbar mit 35:3 in Front brachte. Zwar waren es die Panther, die die ersten Punkte des Spiels erzielten. Hier half die Defense aber auch gehörig mit. Eine Strafe wegen Passbehinderung brachte den sonst durchschaubaren und wenig produktiven Panther-Angriff bis in die Red-Zone. Dort war aber Schluss, das Fieldgoal von Lionel Denis aus 32 Yards blieb das einzig Zählbare bis zum Touchdown von Martin Emos spät im Spiel.
Insgesamt nur 160 Yards Raumgewinn ließ die Braunschweiger Abwehr zu. Darin: Der 63-Yard-Pass von Panther-Quarterback Clark Evans, der den Hausherren den einzigen Touchdown des Spiels brachte. „Die Braunschweiger haben uns unsere Defizite klar aufgezeigt“, sagte Düsseldorfs Offense Coordinator Marc Ellgering.
Die Gäste aus der Löwenstadt derweil marschierten munter über das Feld und ließen sich nur selten aufhalten – erzielten fast 500 Yards Raumgewinn. Treibende Kraft dabei: Chris Smith. Der Lions-Runningback trumpfte mit seiner Geschwindigkeit und Agilität auf, erlief 200 Yards Raumgewinn und erzielte drei Touchdowns.

Nach der Halbzeitpause kam Christian Bollmann als Quarterback aufs Feld und steuerte einen Touchdown bei. Überhaupt nutzte Lions-Cheftrainer Troy Tomlin die deutliche Führung um die Leistungsträger zu schonen und den Spielern der zweiten Reihe Einsatzzeit zu geben. Ähnliches Vorgehen kann für das Spiel am Sonntag in der Hauptstadt erwartet werden. Das Hinspiel gewannen die Lions 43:0 – neben den zwei Punkten wichtigstes Unterfangen in dem Spiel: Bloß nicht verletzen angesichts der bevorstehenden schweren Aufgaben.
In der Tabelle haben mittlerweile alle Teams der Bundesliga-Nordgruppe zehn Spiele absolviert. Gleichauf liegen die Berlin Rebels und die Lions auf Platz eins und zwei – wobei die Berliner aufgrund des gewonnenen Hinspiels derzeit vor den Braunschweigern rangieren. Das kann der amtierende Deutsche Meister im Rückspiel ausgleichen. In der Verfolgerrolle: Dresden und Kiel. Die Monarchs aus der Elbmetropole liegen zwei Punkte zurück, die Hanseaten vier.
Im Süden marschieren die Schwäbisch Hall Unicorns ohne Niederlage vorne weg. Dahinter Frankfurt Universe mit einer Niederlage. Um die weiteren Play-off-Plätze streiten sich die Saarland Hurricanes, die Allgäu Comets und die Stuttgart Scorpions.
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