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Lions: Gut gespielt aber trotzdem knapp verloren

Braunschweigs Footballer unterliegen bei den Berlin Adler mit 17:20.

Von Daniel Beutler, 23.05.2010

Braunschweig. Die Bundesliga-Footballer der Braunschweig Lions haben gestern in Berlin knapp gegen die Adler verloren. Beim amtierenden Deutschen Meister hieß es am Ende einer spannenden Partie vor 1323 Zuschauern 17:20 aus Sicht der Gäste.

Wie schon im ersten Saisonspiel gegen die Dresden Monarchs, das auch verloren ging, haben die Lions stark begonnen, konnten aber in der zweiten Halbzeit erneut nicht an ihre Leistung anknüpfen. Gleich im ersten Drive erzielten die Gäste aus der Löwenstadt die ersten Punkte. Der stark spielende Passempfänger Leif-Gerrit Keferstein fing den kurzen Pass von Quarterback Dennis Zimmermann in der Adler-Endzone. Zwar glichen die Adler direkt im Gegenzug durch einen 80-Yards Kick-off-Return- Touchdown aus, aber sonst gelang den Berlinern in den ersten beiden Vierteln kaum etwas.
Wenn der Adler-Angriff vorwärts kam, dann durch Läufe von Spielmacher Kyle Callahan und Runningback Talib Wise. Das Passspiel konnte die starke Lions-Verteidigung fast komplett unterbinden. Die Abwehr der Gastgeber musste derweil zusehen, wie die Lions sich mit vielen kurzen Spielzügen übers Feld arbeiteten. In drei von vier Angriffserien der ersten Halbzeit konnten die „Löwen“ punkten. Runningback Austin Scott mit einem Lauf über zwei Yards und Kicker Tobias Goebel mit einem 23 Yard Fieldgoal besorgten die 17:7-Führung. Sekunden vor der Halbzeit erzielte Adler-Kicker Dennis Wiehberg mit einem 46-Yard-Fieldgoal den 17:10 Halbzeitstand.
Gleich nach Wiederanpfiff hielt die Braunschweiger Abwehr fast sechs Minuten den Adler-Angriffen stand und blockte zum Ende der Serie den Fieldgoal-Versuch der Berliner. Auch bis zum Abpfiff zeigte die Defense eine gute Leistung, musste aber wie in der ersten Halbzeit zehn Punkte hinnehmen. Zunächst ein Touchdown-Pass und dann ein 27-Yard-Fieldgoal, beide im letzten Viertel erzielt, brachten die Gastgeber sechs Minuten vor Spielende in Führung.
Der Angriff verpasste es derweil, Punkte nachzulegen. Wirklich schlecht spielte die Truppe um Quarterback Dennis Zimmermann zwar nicht, aber nach der Pause schlichen sich zunehmend mehr kleine Fehler in das Spiel ein, die weitere Punkte verhinderten. Zudem stellte Adler-Trainer Shuan Fatah seine Verteidigung besser auf den Braunschweiger Angriff ein, sodass sie mehr Spielzüge früher stoppen konnten, als das noch in der ersten Halbzeit der Fall war.
Unterm Strich haben sich die Lions aber teuer verkauft und waren kurz davor, einen unerwarteten Sieg einzufahren.
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