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Lions gewinnen Spitzenspiel in Kiel

Lions-Verteidiger Lars Steffen (vorne) verhindert einen Kieler-Pass. (Foto: Karsten Reißner)

Die Siegesserie von Braunschweigs Bundesliga-Footballer geht ungebrochen weiter. Auch beim Tabellenzweiten in Kiel gewinnen die Lions und bleiben damit wettbewerbsübergreifend ungeschlagen.

Von Daniel Beutler
Braunschweig. Die New Yorker Lions behaupten ungeschlagen den Spitzenplatz in der Nordgruppe der Football-Bundesliga. Beim ärgsten Verfolger, den Kiel Baltic Hurricanes gewannen die Braunschweiger am Samstag mit 33:22 (20:7) und marschieren unbeirrt weiter in Richtung der Nordmeisterschaft.

Die Vorzeichen vor dem Duell der beiden Top-Mannschaften aus dem Norden standen nicht besonders rosig für die Gäste aus der Löwenstadt. Zwar konnte der angeschlagene Spielmacher Casey Therriault auflaufen, allerdings fehlten andere Stammspieler verletzt. Im Angriff fiel Nathaniel Morris aus, die Abwehr musste auf Tissi Robinson, Simon Bohlmann und Jonathon Rollins verzichten. Dem Spiel des amtierenden Deutschen Meister schadete das nicht. Die hohe Leistungsdichte kompensierte die Ausfälle und so konnten sich die Braunschweiger mit ihrem dominanten Spiel durchsetzen. Vor über 3000 Zuschauern im Kieler Stadion traten die Gastgeber zwar ambitionierter und besser als im Hinspiel, das die Lions 44:26 gewannen, doch die Lions hatten die Partie im Griff. Im Angriff verteilte Therriault die Pässe, fand mit Jan Hilgenfeldt schnell eine verlässliche Anspielstation. Kiel hatte arge Probleme den Angriff der Lions zu stoppen und so zogen die Gäste folgerichtig zur Pause auf 20:7 davon. Dabei stach insbesondere die Braunschweiger Offense Line heraus, die Therriault bestens schütze. Der Lions-Quarterback konnte von den Hausherren kaum unter Druck gesetzt werden. Die Lions-Defense ihrerseits fand regelmäßig den Weg zu Canes-Quarterback Jared Stegman. Damit konnte dieser allerdings besser umgehen als noch im Hinspiel – nur in Punkte konnten die Hurricanes erst ummünzen, als es schon zu spät war. Über das 27:7 im dritten Viertel und 33:14 im vierten Viertel marschierten die Braunschweiger zu dem verdienten Sieg.
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