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Lions gewinnen gegen geschockte Mailänder

Football: 56:0-Sieg vom Tod des Cheftrainers der Seamen überschattet.

Von Daniel Beutler, 08.04.2012.


Braunschweig. Gestern trafen die New Yorker Lions im Europa-Pokal auf die Seamen Milano. Mit 56:0 gewannen die Braunschweiger. Überschattet wurde die Partie aber vom Tod des Mailänder-Cheftrainers Joe Avezzano, der am Donnerstag mit 69 Jahren infolge eines Herzinfarkts verstarb.

Der ehemalige Special-Teams-Trainer der NFL-Mannschaft Dallas Cowboys gewann dreimal den Super Bowl und hatte die Mailänder Mannschaft im September vergangenen Jahres übernommen. „Das ist ein großer Verlust für den Football in Europa. Ich hättee mich gefreut, ihn kennenzulernen und bin sehr traurig, dass das jetzt nicht mehr ging“, sagte Lions-Cheftrainer Phil Hickey.
Das Spiel rutschte vor diesem Hintergrund für die Mailänder in die Bedeutungslosigkeit. „Es haben viele Spieler aus der zweiten Reihe und der Jugend gespielt. Aber das kann ich verstehen“, sagte Hickey. Zudem stehen die Seamen noch ohne Sieg in der Liga dort mit dem Rücken zur Wand. So hatten die Lions keine Probleme damit, auch nach einer harten Woche im Trainingslager, das Spiel für sich zu entscheiden. Trotz des fehlenden Wettbewerbs gefiel dem Lions-Cheftrainer aber, was seine Mannschaft zeigte. „Sie haben sehr gut gespielt und waren konzentriert“, lobte Hickey. Auch die neuen Spieler, allen voran die drei US-Amerikaner fügten sich gut in die Mannschaft ein. Quarterback Michael Herrick spielte zwar nur ein Viertel, Hickey bezeichnete seine Leistung aber als „exzellent“ und auch Linebacker Reid Worthington und Safety Ronald Sears machten ihre Sache „sehr gut.“
Gestern Abend blieben die Lions noch in Mailand, um zu feiern. „Das haben sie sich nach dem Trainingslager verdient“, sagte Hickey. Am 28. April empfangen die Braunschweiger dann die Triangel Razorbacks zum zweiten und letzten Vorrundenspiel im EFAF-Cup.
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