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Lions gewinnen Derby gegen Hildesheim klar

Lions-Runningback Chris Smith (Mitte) erlief den Endstand sehenswert über 88 Yards. (Foto: oh / Fabian Uebe / New Yorker Lions)

Die NewYorker Lions haben ihre Vormachtstellung eindrucksvoll untermauert. Im Derby bei den Hildesheim Invaders gewannen die Braunschweiger deutlich mit 52:7.

Von Daniel Beutler

Braunschweig. Im Derby gegen die Aufsteiger aus Hildesheim setzten die Lions ihre Siegesserie fort und gewannen auch das dritte Liga-Spiel. Beim 52:7-Sieg wehrten sich die Invaders vor rund 3400 Zuschauern zwar nach Kräften, konnten dem amtierenden Deutschen Meister aber nicht das Wasser reichen.


Was einen Teil des großen Unterschieds ausmachte, der sich in 45 Punkten Differenz niederschlug: die Erfahrung. Das machte sich besonders zu Beginn der Partie bemerkbar. Die Invaders leisteten sich Fehler, die zu alledem auch noch vermeidbar waren. Die Interception von Lions-Verteidiger Tissi Robinson hätte es zum Beispiel niemals geben dürfen. Aber weil der Ball von Quarterback Zachary Cavanaughzu zu hoch geworfen wurde, gingen die Gäste eben doch früh mit 7:0-Führung. Ein von Invaders-Verteidiger Drew MacReynolds abgefangener Pass ließ jedoch noch mal kurz etwas Hoffnung bei den Hausherren aufkommen. MacReynolds trug den Ball bis in die Lions-Endzone zum zwischenzeitlichen 7:21.

Auch in der Folge zeigten die Gastgeber vor einer erstklassigen Kulisse durchaus Ansätze, ließen jedoch die Durchschlagskraft vermissen. Exemplarisch: Kurz vor der Pause, die Hildesheimer lagen da bereits 7:28 zurück, fanden sie sich eine Minute vor dem Pausenpfiff in unmittelbarer Reichweite der Lions-Endzone wieder. Ein Mix aus guten Spielzügen und Strafen gegen die Braunschweiger brachte sie bis fünf Yards vor die Lions-Endzone. Doch statt die Chance zu nutzen, ging es rückwärts. Das Laufspiel um den an sich enorm starken Reggie Bullock wurde von der erneut dominanten Lions-Abwehr früh gestoppt. Im nächsten Spielzug forcierten sie sogar den Ballverlust, dass es beim 21-Punkte-Vorsprung zur Pause blieb. Nach der Pause setzten die Lions ihre Überlegenheit weiter fort und spielten die Partie souverän zu Ende. Dabei überzeugte zum einen erneut die Kombination aus Quarterback Grant Enders und Passempfänger Jan Hilgenfeldt in der Offense. Für ein Highlight zum Abschluß sorgte Chris Smith. Der Lions-Runningback erzielte den Touchdown zum 52:7-Endstand im dritten Viertel mit einem Lauf über 88 Yards.
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