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Lions gewinnen Derby gegen Hildesheim

Niklas Römer in Aktion. Nach seiner Verletzungspause feierte der Wide Receiver ein starkes Comeback. (Foto: Karsten Reißner)

Nach einigen Anlaufschwierigkeiten schlagen die New Yorker Lions die Hildesheim Invaders deutlich mit 52:7. Bis zur Halbzeit war es jedoch knapp und die Braunschweiger gingen nur mit einer 14:7-Führung gegen den Aufsteiger in die Pause.

Von Daniel Beutler

Braunschweig. Am Ende wurde es ein standesgemäßer Sieg für den amtierenden Deutschen Meister aus der Löwenstadt.Die erste Hälfte gestaltete sich jedoch offener als von vielen erwartet. Vor knapp 4000 Zuschauern im Eintracht-Stadion blieben die Lions zum dritten Mal in dieser Saison ohne Punkte im ersten Spielviertel. Die Gäste aus Hildesheim machten den Braunschweigern das Leben richtig schwer. Nach der Pause aber drehten die Hausherren auf – am Ende stand das gleiche Ergebnis wie im Hinspiel auf der Anzeigentafel: 52:7.

Unter der Fürhung von Spielmacher Evan Landi lief für die Braunschweiger zunächst nicht viel zusammen. Insbesondere Raumstrafen machten ihnen in Angriff und Abwehr zu schaffen – viele unnötige Fehler hielten das Spiel offen. Erst im zweiten Viertel kamen die Gastgeber zu ihren ersten Punkten. Landi bediente den genesenen Niklas Römer mit einem 23-Yard-Pass zur 7:0-Führung. Aber die Gäste wussten zu antworten. Sie kämpften sich bis an die Ein-Yard-Linie. Von dort dauerte es noch drei Versuche, ehe der Ausgleich fiel. Philip Gamble erzwang den Touchdown mit einem Lauf durch die Mitte. Die verbleibenden zwei Minuten bis zur Pause reichte den Lions aber: Landi drückte aufs Tempo und führte den Braunschweiger Angriff bis in Invaders-Hälfte und von dort bereitete er mit zwei präzisen Pässen auf Christian Bollmann die neuerliche Führung vor.
Nach der Pause, in der Cheftrainer Troy Tomlin eindringlich die Fehler angesprochen haben dürfte, waren die Lions wie ausgewechselt. Drei Touchdowns im dritten Viertel sorgten für die Vorentscheidung. Dabei stachen besonders Römer und Runningback Chris Smith hervor, die immer wieder mit starken Aktionen ihr Team mit großen Schritten gen Hildesheims Endzone führten. Jan Hilgenfeldt machte mit einem Punt-Return über 75 Yard zum 28:7 den Sack spektakulär zu. Kicker Tobias Goebel erzielte im Derby seinen 400. Extrapunkt für die Lions. Runningback David McCants knackte die 500-Punkte-Marke. Am kommenden Wochenende reisen die Lions nach Dresden – das erste von zwei Endspielen um die Nordmeisterschaft.
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