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Lions: „Gegen alle Wetten“

Braunschweigs Footballer können noch in die Playoffs einziehen, nur glaubt daran kaum einer.

Von Daniel Beutler, 17.08.2011

Braunschweig. Wenn die New Yorker Lions noch in die Playoffs einziehen wollen, müssen sie am Sonntag gegen die Berlin Adler gewinnen. Die Niederlage gegen Kiel vom Sonnabend macht da Hoffnung.

Mit „Jetzt oder Nie“ bewarben die Lions das vergangene Heimspiel. Ein bisschen verfrüht, den erst im nächsten Heimspiel am Sonntag geht es um alles. Zumindest für diese Saison. Verlieren die Braunschweiger gegen die Berlin Adler, sind die Playoffs unerreichbar. Gewinnen sie, besteht noch eine Chance.
Allerdings eine wirklich Kleine, die von vielen Faktoren abhängt. Die Lions dürften keines ihrer verbleiben vier Spiele verlieren, die Adler dürften in ihrem letzten Spiel der regulären Saison gegen die Mönchengladbach Mavericks nicht punkten. Und dann sind da noch die Dresden Monarchs, die ihren Hut auch noch in den Ring werfen. Deswegen läuft das Spiel auf den Plakaten auch unter dem Titel „Gegen alle Wetten“. In der vergangenen Partie haben die Lions ihre Quoten jedoch mit einer guten Leistung verbessert.
Nur eines dürfen sich die „Löwen“ gegen Berlin nicht erlauben, was sie gegen Kiel zu oft zeigten: Angst. Angst zu verlieren, was falsch zu machen, das Duell mit seinem direkten Gegenspieler zu verlieren. Genau das konnte man besonders bei der Passverteidigung beobachten. „Die Spieler standen tiefer, als wir Trainer das wollten. Da dürfen wir keine Angst haben, einen tiefen Pass nicht verteidigen zu können. Wir wollen eine aggressive Abwehr spielen. Da waren Defensive Coordinator Bastian Kypke frustriert, weil die Jungs mental nicht da waren, nicht das gemacht haben, was wir wollten“, sagte Lions-Cheftrainer Phil Hickey. Denn ein Gegner braucht keine langen Pässe für Touchdowns. Viele kurze führen ebenso zum Erfolg. „Aber das Fundament steht“, glaubt Hickey, dass im nächsten Spiel wieder eine Leistungssteigerung zu sehen ist.
Mit Wide Receiver Christian Bollmann kehrt dann auch ein Leistungsträger im Passangriff zurück, der im Rückspiel gegen die Kieler wegen einer Gehirnerschütterung fehlte. Auch Kicker Tobias Goebel könnte wieder aufgestellt werden, ebenso wie Passverteidiger Benjamin Krahl, der Probleme mit seiner Achillessehne hatte. Neu hinzu kommen Spieler aus der Jugendmannschaft der Lions. Beendet ist die Saison derweil für Dennis Engelbrecht, der wegen einer Kreuzbandverletzung ausfällt.
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