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Lions: Einspielen gegen das Schlusslicht

James Peterson könnte im Spiel gegen die Rebels Wettkampfluft atmen, ehe es nächste Woche mit ihm um einen Titel geht. T.A.

Football: Am Sonnabend (19 Uhr) erwarten die Braunschweiger die Berlin Rebels – Nächste Woche „Big6“-Endspiel.

Von Daniel Beutler, 08.07.2014.

Braunschweig. Gemütlicher Auftakt für die New Yorker Lions in die Berliner Wochen. Bevor es zweimal hintereinander gegen die Berliner Adler geht, kommen am Sonnabend erst mal die Berlin Rebels ins Eintracht-Stadion
(19 Uhr). Das sieglose Schlusslicht der Bundesliga-Nordgruppe hat in seinen fünf Spielen gehörig auf die Mütze bekommen.

Zwar spielten die Rebels bisher nur gegen die besseren Teams aus Kiel, Dresden und die Hauptstadtkonkurrenz der Adler. Dabei sahen sie allerdings nie wirklich wie ein Anwärter auf einen Sieg aus. In der Summe haben sie
212 Punkte zugelassen, erzielten dabei selber nur 40. Der Angriff ist mit Abstand der ergebnisärmste der gesamten Bundesliga. Rund die Hälfte ihrer Punkte erzielten die Berliner zudem im letzten Spielviertel, als die Gegner den Ersatzspielern Zeit auf dem Feld gönnten. „Aber sie sind stärker geworden, im vorletzten Spiel gegen Dresden sind nur mit einem 7:8-Rückstand in die Halbzeit gegangen“, warnt Lions-Cheftrainer Troy Tomlin.
Für die Braunschweiger Abwehr ist das trotzdem nicht die ideale Vorbereitung, wenn es kommende Woche im Endspiel des internationalen „Big6“-Turnieres gegen die Berlin Adler um die Krone in Europas Football geht. Dennoch: Eine engagierte Leistung wird nötig sein, für Larifari wäre Tomlin auch nicht zu haben. Für den Angriff der Lions hingegen könnte dieser Gegner perfekt sein. Das Spiel gegen die Rebels, die stets mit dem Passspiel förmlich zerlegt wurden, bietet eine Chance, James Peterson wieder mehr Einsatzzeit als Spielmacher zu geben. Der US-Amerikaner verlor seinen Posten als Quarterback bekanntermaßen an Casey Therriault, der jedoch ist im „Big6“-Endspiel nicht einsatzberechtigt. Also muss Peterson ran, mit Mike Friese als Ersatzmann. Für beide eigentlich die Gelegenheit, wieder in einen Wettkampfrhythmus zu kommen. „Wir werden sehen“, sagt Tomlin. „Erst mal gilt es, das Spiel zu gewinnen, wir werden mit den gleichen Spielern anfangen, wie sonst auch“, verbietet der Cheftrainer jegliches Schielen gen Endspiel am 19. Juli.
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