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Lions-Cheftrainer Phil Hickey hat einen neuen Spielmacher gefunden

Football: Mündliche Vereinbarung mit einem Quarterback steht – Auch ein Linebacker kommt.

Von Daniel Beutler, 11.01.2012

Braunschweig. Phil Hickey, Cheftrainer der New Yorker Lions, hat seinen Heimaturlaub in den USA gut genutzt. Die Sicherheit eines mit Kugelschreiber unterschriebenen Vertrages kann Hickey zwar noch nicht bieten, aber mit zwei US-Spielern sei er sich bereits einig.

Nächste Woche, wenn die Verträge unterschrieben sind, wollen die Lions das Geheimnis lüften, wer da seinen Namen unter das Vertragswerk setzt. In jedem Fall werde es sich um einen Quarterback und einen Linebacker handeln, sollte nicht noch etwas schief gehen. „Ich wollte mich mit drei Quarterbacks treffen, mit zweien hat es geklappt und einer davon ist mein Wunschkandidat“, berichtete Hickey gestern, nachdem er wenige Stunden zuvor erst wieder in Deutschland gelandet war.
In Kalifornien, an der Westküste der USA, fand Hickey seinen Quarterback. Ein Spieler, der den Westküstenstil, also das passlastig Footballspiel, vertrete. An der Ostküste setzt man hingegen mehr auf Läufe. „Die Lions sind zwar hybrid, aber ich will einen Quarterback, der sich beim Passen gut bewegen kann, den Druck nicht sehen muss, sondern spürt, während er seine Receiver sucht und genau werfen kann“, zählte Hickey seine Anforderungen auf. All das vereine der Wunschkandidat für die Spielmacher-Position. Und so stehen die Chancen nicht schlecht, dass die Lions erstmals seit Ende der Saison 2006, wieder mit einem US-amerikansichen Spielmacher in die Saison gehen.
Auf der anderen Seite des Balls, in der Verteidigung, gab es über Weihnachten und Neujahr auch Fortschritte bei der Suche nach Spielern. Neben dem Linebacker, der kommen soll, stand Hickey in regem Austausch mit dem neuen Defense Coordinator Dave Easley. „Dabei ging es hauptsächlich um Spieler und wir haben uns gegenseitig Vorschläge gemacht und die bewertet“, erzählte Hickey. Derweil sei aber nicht sicher, ob Easley schon im Februar kommen werde, oder erst Anfang März. „Umso früher es klappt, umso besser“, sagte Hickey.
Gleiches gelte auch für den Beginn des Trainings auf den Rasenplätzen an der Roten Wiese. „Wenn es so mild bleibt, klappt es vielleicht noch im nächsten Monat“, hofft der Cheftrainer, der gestern Abend zum ersten Hallentraining im neuen Jahr bat. „Ich hoffe, ich kriege einige der Jungs aus dem Winterschlaf in die Halle“, sagte Hickey im Vorfeld schmunzelnd.
Die Volkswagen-Halle füllen wollen die Lions am 5. Februar, wenn dort im großen Rahmen das Endspiel der US-amerikansichen Profiliga NFL gemeinsam zelebriert werden soll. „Da werden wir uns jetzt intensiv um das Programm kümmern“, kündigte Hickey an.
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