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Lions bewerben sich für den Meistertitel

Braunschweigs Footballer fertigen die Berlin Adler mit 42:6 ab.

Von Daniel Beutler, 14.07.2013

Braunschweig. Die Berlin Adler erwiesen sich ein Viertel lang als Gegner, dann wurden sie von den New Yorker Lions gnadenlos überrollt. 4487 Zuschauer im Eintracht-Stadion wurden gestern Abend Zeugen des 42:6-Sieges, der zu einer Machtdemonstration wurde.

Unmittelbar nach Beginn des zweiten Viertels gaben die Berliner ihr letztes ernsthaftes Lebenszeichen ab. Nachdem er zuvor aus 25 Yards schon erfolgreich war, erzielte Adler-Kicker Justin Sterz aus 27 Yards per Fieldgoal das 6:7. Dann bewegte sich der Punktezähler auf der Anzeigentafel für den Rest des Spiels nicht mehr. Jener der Lions hingegen wuchs und wuchs – dank dem Braunschweiger Quarterback Casey Therriault. In seinem zweiten Spiel im Lions-Dress erlief er zunächst den Touchdown zum 6:3 selbst und dirigierte dann den Braunschweiger Angriff auf eine Art und Weise, wie sie die Lions schon lange nicht mehr gesehen haben.
Unaufgeregt, besonnen, variantenreich und das Wichtigste: Immer mit einer Lösung in petto. Die Adler fanden einfach kein Mittel, um ihn zu stoppen. Einem 27-Yard-Lauf von David McCants zum 14:6 folgten im zweiten Spielviertel noch zwei Pässe von Therriault, die er aus der größten Not heraus mit Hilfe seiner Passempfänger in zwei Touchdowns verwandeln konnte. Erst Tommi Pinta, der selbst noch 20 Yards lief, und Sekunden vor Schluss der ersten Halbzeit Christian Bollmann in der Adler-Endzone zum 28:6-Halbzeitstand. Der auch wegen der wieder richtig guten Abwehr verdient war.
Nur 17 Sekunden nach der Pause folgte der Todesstoß für alle Hoffnungen der Gäste. Im ersten Versuch lief Therriault von der eigenen 24-Yard-Linie los und kam nach 76 Yards in der Adler-Endzone an. Das 35:6 und mehr noch ein Zeichen, dass diese Braunschweiger in dieser Saison, in dieser Verfassung, nicht mehr tiefstapeln können.
Einer perfekten Hinrunde stehen jetzt nur noch die Cologne Falcons im Weg, die die Lions am Sonnabend empfangen. Die Falcons, der letzte von den Lions unbesiegte Gegner, dürften nach diesem Auftritt der Braunschweiger zittern, auch wenn die Braunschweiger nur noch einmal nachlegen konnten. Lukasz Omelanczuk erlief drei Minuten vor Abpfiff aus drei Yards den Touchdown zum 42:6-Endstand.
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