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Lions bekommen mehr als nur die zwei Punkte für den Sieg

Lions-Runningback David McCants (vorne) knüpfte an seine starke Leistung aus 2014 an. Reißner

Football: Der 38:28-Heimsieg gegen Kiel deckte wie erwartet die nächsten Aufgaben auf.

Von Daniel Beutler, 21.04.2015.

Braunschweig. Mit dem 38:28-Sieg vom Wochenende gegen die Kiel Baltic Hurricanes im Rücken reisen die New Yorker Lions am Sonnabend in die Hauptstadt. Die Berlin Rebels erwarten die Braunschweiger im zweiten Saisonspiel.

Das Zweite für die Gäste. Die vom ehemaligen Lions-Cheftrainer Javier Cook trainierten Rebels haben noch keines absolviert. „Ich hoffe, dass wir bereit sind. Es ist sicherlich noch ein wenig früh, um Konkretes zu sagen, aber spielen wollen wir trotzdem“, erklärte Cook auf der Rebels-Homepage.
Die erste Standortbestimmung haben die Lions gegen Kiel schon absolviert und das erfolgreich. Neben den zwei Punkten für den Sieg gab es einige für die Liste von Lions-Cheftrainer Troy Tomlin zum Abarbeiten. Das wird freilich nicht in einer Woche machbar sein.
Größtes Thema im Angriff ist die Abstimmung. Jährlich grüßt das Murmeltier zum Saisonbeginn. Das wird sich finden, macht sich auch Tomlin keine Sorgen. Beide Mannschaften hätten „Erstes-Spiel-Probleme“ gehabt, brachte es Kiels Runningback Andreas Hofbauer auf den Punkt.
„Was wichtig war und ein gutes Team ausmacht, ist, dass wir uns trotz eines Tiefs nach der Halbzeitpause wieder hochgezogen haben“, meinte Lions-Passverteidiger Christian Petersen. Der Veteran im Trikot des Deutschen Rekordmeisters bestritt am Samstag sein 200. Pflichtspiel für die „Löwen“. Rico Trute muss sich aber nicht um seinen Rekord sorgen. Die Marke von 241 Spielen im Lions-Trikot steht. Das zu toppen sei nicht geplant, erklärt Petersen.
Zumal die Spiele arbeitsreicher zu werden scheinen. Im vergangenen Jahr haben die Braunschweiger in nur drei ihrer 15 Bundesliga-Spiele mehr als 20 Punkte zugelassen. Meist blieb es einstellig. Kiel gelang es dabei, mit Pässen erfolgreich zu sein. Während der Laufangriff um den österreichischen Nationalspieler Hofbauer komplett ausgeschaltet war, fanden die Gäste bald den Zugriff über die Pässe. Das zumeist, als sich der Spielzug voll entwickelt hatte. Sprich der Quarterback der Gäste hatte noch zu viel Zeit, und die Passverteidiger ließen sich gegen Ende abschütteln. Das ist das Thema für die Abwehr, die aber eine wesentlich kürzere To-do-Liste vor dem Spiel gegen die Rebels abarbeiten muss als der Angriff.
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